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Die Niederlage Österreichs im deutsch-deutschen Krieg von 1866 gegen Preußen brachte die Monarchie an den Rand des Auseinanderfallens. Dass dies nicht passierte, lag am sogenannten Ausgleich von 1867, der zur Gründung der kaiserlichen und königlichen (k.u.k.) Monarchie Österreich-Ungarn führte. An dieser Entwicklung hatte die Kaiserin Elisabeth ("Sisi") einen nicht unerheblichen Anteil. Die Einigung mit Ungarn bewahrte den Vielvölkerstaat für ein weiteres halbes Jahrhundert vor dem Zusammenbruch und ist mit einem Namen untrennbar verbunden: Kaiser Franz Joseph.

fast ausgebucht 172-11102G - Gott kam aus Ägypten

( Mi., 25.10., 18.30 - 21.30 Uhr )

Um 1350 v.Chr. wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine Religion gestiftet und ein monotheistischer Gott verkündet. Als erster moderner Mensch versuchte Echnaton, die Welt aus einem einzigen Prinzip zu erklären und dieses Prinzip, das Licht, als alleinige Gottheit zu verehren. Erstaunlich ist, wie dieser Pharao in wenigen Jahren seine Lehre von der Allmacht des Lichtes - verkörpert in der Sonne - in einer Klarheit und Konsequenz ausgestaltet, wie sie nicht wieder erreicht wurde. In der Verfolgung anderer Glaubensrichtungen ist Echnaton zugleich ein erster Vertreter des Fundamentalismus und damit höchst aktuell, zeigt er doch auch das Scheitern jeder einseitig fundamentalistischen Bemühung. Weil er Bereiche ausgrenzte, die für die Menschen unverzichtbar sind, hatte seine Lehre keinen Bestand. Judentum und Christentum sind von Echnatons Lehre jedoch stark beeinflusst worden. Bis zu seiner Wiederentdeckung durch die moderne Wissenschaft ist Echnaton allerdings in Vergessenheit geraten. An diesem Abend wird die Entwicklung der ersten monotheistischen Religion im historischen Kontext ausführlich dargestellt und mit zahlreichen Bildern veranschaulicht.
Mit der Oktoberrevolution von 1917 wurde der Untergang des alten zaristischen Russlands eingeleitet. Was folgte, war die Errichtung der Sowjetunion durch Lenin und Stalin, die beide versuchten, auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus mit der Umwandlung Russlands in einen sozialistischen Staat den Boden für eine proletarische Weltrevolution zu bereiten. Am Ende scheiterte diese politische Ideologie, weil sie zentrale Versprechen nicht einzulösen vermochte, und weil sie gegenüber dem innovativen kapitalistischen Westen wirtschaftlich und technologisch immer mehr ins Hintertreffen geraten war.

Anmeldung möglich 172-11104G - Geld, Macht und Herrschaft

( Di., 5.12., 15.00 - 17.00 Uhr )

Macht und Herrschaft sind klassische Ordnungskriterien menschlichen Miteinanders, angefangen von der Familie bis hin zu überstaatlichen Organisationen. Die Geschichte ist ein einziges Ringen um die Ausgestaltung von Macht und Herrschaft unter den zahlreichen Ordnungsprinzipien und dem Ringen um die Antwort auf die Frage nach "der besten aller Welten". Das Geld spielt hierbei eine zentrale Rolle. Geld ist der Motor der Wirtschaft, seit es ein kapitalistisches Denken und Handeln gibt. Und so sind Wirtschaftsinteressen immer auch Machtinteressen: Geld regiert die Welt, wie der Blick auf die historische Entwicklung zeigen soll.
Auf Initiative des deutschen Königs Sigismund von Luxemburg sollte auf einer großen Kirchenversammlung in Konstanz die damals bereits Jahrzehnte anhaltende Kirchenspaltung der katholische Kirche beendet werden. Inzwischen gab es drei Päpste, die sich und ihre jeweiligen Anhänger gegenseitig mit dem Bann belegten, so dass es im Abendland niemanden mehr gab, der nicht gebannt gewesen wäre. Nach langen Verhandlungen gelang es 1417, die Kirche und die Gläubigen unter einem neuen Papst wieder zu einen und das Papsttum zu veranlassen, von Avignon nach Rom zurückzukehren. Doch ging es wirklich nur um kirchliche Belange?

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