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Anfang des 20. Jahrhunderts war das Britische Empire das größte Weltreich der Geschichte. Doch obwohl Großbritannien sowohl den Ersten als auch den Zweiten Weltkrieg als Siegermacht beendete, war England nach 1945 kaum noch eine ernstzunehmende Großmacht. Der Spagat zwischen anglo-amerikanischen Interessen und seiner Rolle gegenüber Europa spaltete das Land zusätzlich und führte 2016 zum Austritt der Briten aus der EU. Wie ist diese einzigartige Entwicklung zu erklären?
Ohne Anmeldung!
Trotz ihrer Lage im Norden des Kontinents spielten Nord- und Ostsee und ihre Anrainer für die Geschichte Europas eine viel wichtigere Rolle als das gemeinhin bekannt sein dürfte. Ihre Bedeutung lag in den Seehandelsrouten und ihrer Wichtigkeit für die Erschließung des Nordens und Nordostens Europas. Der Kontrolle über die beiden Meere und ihrer Küstenregionen kam daher bereits sehr früh eine stetig größer werdende Bedeutung zu. Hierbei spielte die Hanse Jahrhunderte lang eine wichtige Rolle, ehe ihr Einfluss durch die Entwicklung der Nationalstaaten immer geringer wurde und schließlich fast verschwand.
Ein Angebot im Rahmen der Initiative Volkshochschulen für Europa - weitere Informationen unter www.vhseuropa.de
Während die beiden Zarentöchter Katharina Pawlowna und Olga Nikolajewna als Königinnen am Stuttgarter Hof hinlänglich bekannt sind, blieb Maria Fjodorowna, die Schwester des ersten württembergischen Königs Friedrich, als Schwiegertochter von Zarin Katharina der Großen stets in deren Schatten. Mit der geistig sehr regen Großfürstin Elena Pawlowna, die als Friedericke Charlotte Marie von Württemberg 1807 in Stuttgart geboren wurde und den Zarenbruder, Großfürst Michail Pawlowitsch, heiratete, erhielt Russland eine engagierte Mäzenin der Musik und Wissenschaft, welche sich auch sozial und politisch für die Bauernbefreiung einsetzte. Die vier Frauen werden mit ihrem Leben, ihrer Persönlichkeit und Bedeutung innerhalb ihrer Zeit vorgestellt.
Die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Männern waren in der Geschichte sehr unterschiedlich gestaltet. Frauen waren lange Zeit ausgegrenzt und kämpften vehement um das Recht auf Bildung, Arbeit und politische Beteiligung. In dieser Kursreihe soll das Leben von Frauen, die in Stuttgart gelebt und gewirkt haben, vorgestellt werden. Nach einer Einführung, in der wir die unterschiedlichen Rollenzuschreibungen an Frauen und Männer beleuchten, werden die Biografen einiger Frauen unter folgenden Aspekten dargestellt: Lebenssituation von Frauen in verschiedenen Epochen; Bildung und Berufstätigkeit; Politische Beteiligung; Frauen im Nationalsozialismus; Frauen am Rande der gesellschaftlichen Konvention.

Keine Anmeldung erforderlich 171-01303G - Gorbatschow-Vortrag - Hofmann, Matthias

( Di., 16.5., 18.30 - 20.00 Uhr )

Als Michael Gorbatschow Ende März 1985 der neue Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wurde, konnte noch niemand ahnen, welchen Wandel er in der internationalen Politik bewirken sollte. Mit seiner Politik der Glasnost (Offenheit) und der Perestroika (Umbau) leitete er das Ende des Kalten Krieges ein. Er trägt eine große Mitverantwortung bei der deutschen Wiedervereinigung, aber auch am Niedergang und Zerfall der Sowjetunion.
Die Erinnerung an John F. Kennedy ist vor allem geprägt durch vier historische Ereignisse: den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961, die Kuba-Krise im Herbst 1962, seine berühmte Rede im Juni 1963 in Berlin ("Ich bin ein Berliner!"), und schließlich seine bis heute nicht vollständig aufgeklärte Ermordung am 22. November 1963 in Dallas. Doch seine Präsidentschaft strahlt heute längst nicht mehr im alten Glanz. Denn Kennedy steht eben auch für den Kalten Krieg und weltweites Intervenieren der USA in politisch äußerst labilen Regionen der Erde. Wer war dieser Mann und für welche Ziele stand er?
Im Zuge der Industrialisierung hatten sich nicht nur die englische Gesellschaft, sondern auch die Lebensumstände von Frauen stark verändert. Die von Emmeline Pankhurst 1903 gegründete bürgerliche Frauenbewegung 'Women's Social and Political Union' machte sowohl durch passiven Widerstand als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam. Von der Presse wurden die auf die Straße gehenden Frauen despektierlich als Suffragetten (von suffrage = Wahlrecht) bezeichnet. Trotz teilweise brutaler Repressionen des Staates in Form von Gefängnisstrafen und Zwangsernährung kämpften die Frauen mit einer zunehmend größeren Schar von Anhängerinnen aus allen Schichten kompromisslos nicht nur für eine allgemeine Gleichstellung der Frau, sondern auch für das Recht auf Rauchen in der Öffentlichkeit. Während das Frauenwahlrecht in England 1928 eingeführt wurde, mussten Frauen in der Schweiz immerhin bis 1971 darauf warten.
Maria Theresia ist wohl die bekannteste Fürstin aus dem Hause Habsburg. Als regierende Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen erreichte sie 1745 die Wahl und Krönung ihres Gatten Franz Stephan zum römisch-deutschen Kaiser. Sie selbst wurde nie zur Kaiserin gekrönt. Während sich Franz Stephan vor allem der finanziellen Absicherung der kaiserlichen Familie widmete, führte seine Frau die eigentlichen Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie allein. Nach dem Tod ihres Mannes 1765 führte das zur Überwerfung mit dem Thronfolger Josef II. Mit ihrer Heiratspolitk machte sie die meisten ihrer zahlreichen Kinder unglücklich. Wer war Maria Theresia?

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