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Veranstaltung "Der Hafen Stuttgart: von hier in die ganze Welt" (Nr. 02261G) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.

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Anmeldung möglich 241-02206G - Fernmeldemuseum Stuttgart

( Fr., 19.4., 15.00 - 16.30 Uhr )

Seit ca. 50 Jahren werden hier fernmeldetechnische Geräte aus dem Bestand der Deutschen Bahn gesammelt – Technik von ca. 1900 bis heute. Es werden unter anderem Fernsprech- und Fernschreibtechnik, Uhren-, Funk- und Kabelanlagen, sowie Fahrkarten- und Büromaschinentechnik gezeigt. Einige Anlagen sind wieder funktionsfähig gemacht, so dass diese Technik hautnah „erlebt“ werden kann. Außerdem kann die Sammlung technischer Unterlagen und Fachbücher in Augenschein genommen werden.
Faszinierende Entdeckungen erwarten Sie im Lindenmuseum, das zu den großen und schönsten Völkerkundemuseen Europas zählt. Hier tauchen wir in originalgetreue Lebensräume ein: im beeindruckenden Ozeanien empfängt uns eine ferne Religion mit einzigartiger zeremonieller Kunst. Auf den Spuren des Islam werden wir durch eine afghanische Bazarstraße auf eine kleine Reise ins Morgenland entführt. In der Asienabteilung beeindrucken riesige Götter- und Buddhastatuen und immer wieder betreten wir geheimnisvolle Versammlungsräume. Rituelle Klanginstrumente und tibetanische Gebetsmühlen dürfen selbst bedient werden. Dabei suchen wir nach Ursprüngen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden und stellen Vergleiche an. Spannend ist es wie Glaubensvorstellungen die Gesellschaften geprägt haben und sogar unser eigenes Denken beeinflussen – auch was die Einstellung zur Natur betrifft.
Zum krönenden Abschluss gibt es in der Jugendstilmarkthalle am Ceresbrunnen „himmlische Kostproben“ (Kosten anteilig extra)
Hinweis: Das Museum ist nicht barrierefrei.
Bopfingen – Fernhandelnetz und Verkehrsknotenpunkt in der eisenzeitlichen Kulturlandschaft? Gab es
ein Vichykaro schon in der Keltenzeit? Wer wanderte im 4. Jahrhundert v. Chr. in Europa? Sind
Kylikes mit unseren Handy-Likes verbandelt? Was wird seit Jahrhunderten gehegt und gepflegt? Wer
will keinen Enzian auf dem Ipf? Wer oder was zeigt uns als Wetterprophet die Luftfeuchte an? Was
verbindet „Burgum“ mit dem Jahr 1241? Welche Besonderheit hat der Bopfinger Flugplatz?
Unser Wandererlebnis in Bopfingen beginnt mit einer historischen Altstadtführung und anschließender
Mittagseinkehr. Gestärkt starten wir unsere Exkursion hoch auf den Ipf. Dort erwartet uns nicht nur
eine seltene Flora sondern auch eine phänomenale Fernsicht übers Egertal und auf das Nördlinger
Ries. Es gibt einiges zu bestaunen von Entwicklungsgeschichte, Sagen und Glauben. Nach rund 6
Stunden nehmen wir Abschied von Bopfingen am Ipf und vom Wandern mit allen Sinnen.
Kennen Sie die international gefeierte Dompteurin Claire Heliot? Oder die skandalumwitterte Sängerin Anna Sutter? Auf unserem Stadtspaziergang vom Staatstheater bis zum Stuttgarter Wilhelmsplatz erfahren Sie mehr über diese und weitere Frauen, die sich in ihrem Leben außerhalb der gesellschaftlichen Normen gestellt haben, vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert.
Der Bunker und die zugehörige Ausstellung unter dem Stuttgarter Gesundheitsamt spiegeln das Leben in einem Krankenhausbunker während des Zweiten Weltkrieges wider. Er diente zum Luftschutz für bettlägerige Patienten und dem Personal der damaligen städtischen Frauenklinik, und hier konnte sogar operiert werden. Heute wird der Krankenhaus-Betrieb exemplarisch mit zeittypischen Exponaten nachgestellt. Krankenhausbunker sind besonders ausgestalte Luftschutzräume, die sich schon baulich von den Normalbunkern abheben. Es gibt nur wenig von dieser Bauart aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Stuttgart hatte drei Stück davon, was einem Anteil von ca. 5 Prozent an den Bunkerbauten entspricht.
Individuelle Anreise: U6 bis Haltestelle Hauptbahnhof, dann U29 (Richtung Botnang) bis Haltestelle Schloss-/Johannesstraße
Hinweis für Anmeldungen auf die Warteliste: Zusatztermin in Planung! Bei genügend zusätzlichen Anmeldungen ist bereits angedacht einen zusätzlichen Kurs im Herbst-/Wintersemester anzubieten, daher bitte auf die Warteliste anmelden.
Mit Anekdoten aus dem Leben einer mittelalterlichen "Rosengässlerin" erwacht im Weltkulturerbe in und um das Münster, das alte Straßburg zu neuem Leben. Fachkundig und unterhaltsam erkunden wir auf unserem Streifzug durch verwinkelte Gassen, in verwunschenen Innenhöfen oder bei in Stein gehauenen Geschichten mittelalterlicher Meisterwerke die Geheimnisse und die Geschichte einer der schönsten Städte der Welt. Durch die wechselvolle Vergangenheit und dem Sitz des Europaparlaments wird nicht Brüssel sondern Straßburg die europäische Hauptstadt genannt. Die Entdeckungsreise in und um das über 1000 Jahre alte Münster beeindruckt mit vielen Attraktionen und Überraschungen - selbst für Straßburgkenner. Zu Mittag ist eine Einkehr in einem schönen Restaurant geplant (auf eigene Kosten). Die anschauliche Führung durch "La petite France" ("Klein-Frankreich") erlaubt einen tiefen Einblick ins Mittelalter aus Sicht einer Rosengässlerin und ist nur für Erwachsene geeignet. Bitte bei der Anmeldung angeben ob eine Gruppenfahrkarte benötigt wird.
Mit der Gründung des Völkerbundes nach dem Ende des 1. Weltkrieges beginnt der Zusammenschluss von Staaten zu überstaatlichen Organisationen - sei es aus militärischen, wirtschaftlichen oder politischen Gründen. Infolge der Teilung der Welt nach dem 2. Weltkrieg wurde diese Entwicklung immens beschleunigt und führte zu unterschiedlichen Blockbildungen, die heute etwa mit der NATO oder der EU eine neue Qualität und Bedeutung erreicht haben.

Kurs abgeschlossen 241-11103 - Die spanische Reconquista

( Mo., 8.4., 19.30 - 21.00 Uhr )

Die Iberische Halbinsel ist ab 711 in wenigen Jahren von den muslimischen Mauren erobert worden.
Die christlichen Königreiche in Spanien bemühten sich sogleich, sich wieder aus der Dominanz
des Islam zu befreien. Konnten in einer ersten Phase (bis 1086) nur wenige nordspanische Regionen
von den Christen zurückerobert werden, gewannen die aufstrebenden Königreiche der Pyrenäenhalbinsel
in der zweiten Phase (1086-1212) wieder deutlich die Oberhand. Bis 1492 gelang es ihnen
schließlich, den Islam wieder ganz zu vertreiben. Allerdings: Die Spuren der islamischen Kultur sind
bis heute auf der Iberischen Halbinsel erkennbar.

freie Plätze 241-11104 - Auf dem Weg in die Neuzeit

( Di., 11.6., 18.00 - 20.00 Uhr )

Die immer stärker werdende Kritik an der römisch-katholischen Kirche bereitet im 15. Jahrhundert den Boden für die Reformation. Der Aufstieg des Osmanischen Reiches, die Wiederentdeckung Amerikas und die Erschließung des Seewegs nach Indien führen zum Kolonialismus und begünstigen im 16. Jahrhundert in Europa die Entwicklung starker Staaten. Mit der Kirchenspaltung kündigt sich eine neue Epoche an.
Dr. Markus Rösler ist 1961 geboren und in Gerlingen aufgewachsen. 1985-1990 lebte er als Student in Berlin. Am Abend des 09.11.1989 schrieb er Tagebuch. Gleichzeitig durften erste Ost-Berliner völlig überraschend in den Westen. Es folgte die längste schlaffreie Zeit seines Lebens: Über 70 Stunden hielt der erhöhte Adrenalinspiegel ihn wach - mit einer Vielzahl bewegender Erlebnisse, die er mit Fotos dokumentierte. Seine Beziehung zur DDR war schon vorher ungewöhnlich: Neben Verwandtschaft in der DDR und der Zuständigkeit für DDR-Kontakte beim NABU, beschäftigte er sich im Rahmen eines Projektes "Naturschutz in der DDR" mit der Situation jenseits der Mauer. 1988 war er dann einer der ersten 15 Bürger der BRD, die als NachwuchswissenschaftlerInnen hinter die Kulissen der DDR schauen konnten: am Institut für Landschaftsforschung und Naturschutz in Greifswald, einer Einrichtung die eigentlich West-Kontakt-Verbot hatte. Und dies in einer Zeit, als die DDR die sowjetische Zeitschrift "Sputnik" verbot, weil dort zu viel Glasnost und Perestroika enthalten waren. Freuen Sie sich auf einen sehr unterhaltsamen Bericht über diese dramatischen Zeiten.

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