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fast ausgebucht 191-22103 - 100 Jahre Bauhaus

( Mo., 6.5., 10.00 - 11.30 Uhr )

Das Bauhaus hat bis heute seine prägende Kraft nicht verloren. Es war einzigartig, avantgardistisch und verfolgte einen Weg, der zielgerichtet in die Moderne führte. Die Gründung des Bauhauses 1919 in Weimar fiel in eine Zeit der allgemeinen Umbrüche im gesellschaftlichen und politischen Leben. Viele Kunstschaffende waren nach dem Ende des 1. Weltkrieges davon überzeugt, dass eine neue künstlerische Formensprache notwendig sei, um das veränderte gesellschaftliche Denken zu visualisieren. Walter Gropius als erste Direktor am Bauhaus entwickelte ein neuartiges antiakademisches Ausbildungskonzept und stellte die Gemeinschaftsarbeit aller Künstler in den Vordergrund: Sie sollten so ausgebildet werden, dass sie die Bauwerke der Zukunft in ihrer Gesamtheit – Rohbau, Ausbau, Ausschmückung und Einrichtung – aus gleichgesinntem Geist heraus einheitlich zu gestalten in der Lage waren. Für die notwendige Kompositions-, Farb- und Formlehre wurden Künstler wie Johanes Itten, Wassily Kandinsky und Paul Klee eingestellt. Die Werklehre unterrichteten Handwerkermeister.
Die Geschichte des Bauhauses wird in zwei Vorträgen vorgestellt:
Die Blütezeit des Bauhauses in Dessau und sein Ende in Berlin (1925 bis 1933)
191-22102
1. Das Bauhaus und seine Anfänge in Weimar (1919 bis 1925)
Termin: 25.03.2019
191-22103
2. Die Blütezeit des Bauhauses in Dessau und sein Ende in Berlin (1925 bis 1933)
Termin: 06.05.2019

freie Plätze 191-22104G - Die Kunst der Liebe - Vortrag

( Mo., 13.5., 10.00 - 11.30 Uhr )

Die Liebe gehört zu den stärksten Gefühlen des Menschen, sie birgt die größten Wonnen und dunkelsten Abgründe. Sie umfasst endloses Glück und quälendes Leid und alles, was dazwischen vorstellbar ist. Die Heftigkeit des Gefühls bildet einen Gegenpol zur Alltagswelt. Damit ist die Liebe das herausragende Thema, das in der Kunst von jeher visualisiert wird. Die Macht der Sinnlichkeit wurde Jahrtausende lang durch die Ordnungsinstanzen von Kirche und Staat reguliert und in die Ehe kanalisiert. In der Kunst aber war die Liebe ein Thema, bevor die Menschen sie ausleben konnten, aber sich auch Dramen und Abgründe auftaten.

freie Plätze 191-22105 - Essen in der Kunst

( Do., 6.6., 18.30 - 20.00 Uhr )

Seit dem 16. Jahrhundert wird Essen im Stillleben der Renaissance nicht nur nach ästhetischen Aspekten behandelt, sondern im metaphorischen Sinn zum Ausdruck für Körperlichkeit und Leben, Vergänglichkeit und Tod. Seit den 1960er-Jahren des 20. Jahrhunderts wird Essen vermehrt zum künstlerischen Medium und die Ver- und Bearbeitung von Nahrungsmitteln integrierender Bestandteil künstlerischer Arbeit.
So beziehen beispielsweise Künstler wie Daniel Spörri und Dieter Froelich reale Lebensmittel und Geschirr in ihre Arbeiten ein.
In Anspielung auf die christliche Tradition sind Kreuzigungsrituale, Tierschlachtungen und kontrollierter Rausch Bestandteile des Orgien-Mysterien-Theaters von Hermann Nitsch. Blut, Gedärme, abgehäutete Tierkadaver werden eingesetzt um «… extreme Aggressions- und Destruktionsneigungen bis hin zum Tötungstrieb offenzulegen…». Indem das Alltägliche der Nahrung in einen neuen Zusammenhang gestellt wird, offenbart der Wiener Aktionismus seit den 1960er-Jahren gesellschaftliche Zwänge und unterdrückte Triebstrukturen. In der zeitgenössischen Kunst thematisiert beispielsweise der Künstler Dirk Meinzer in seiner "Pommes-Kathedrale" die ungesunden Ernährungsgewohnheiten der heutigen Zeit. Fastfood und Übergewicht oder Überproduktion werden heute zum Problem der reichen Länder der Industrienationen, wohingegen anderswo Millionen Menschen von Unterernährung und Hungertod bedroht werden.

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