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freie Plätze 221-02259G - Outdoor Arts - Kunst im Freien

( So., 15.5., 14.15 - 17.15 Uhr )

Sicherlich sind Sie schon einige Male durch den Höhenpark spaziert, meist immer auf den gleichen Wegen. Dieser geführte Spaziergang möchte Sie zu neuen Plätzen führen, wie z.B. zu dem Musterfriedhof von 1938 oder zu den Modell-Siedlerhäuser von 1939.
Darüber hinaus werden zahlreiche plastische Kunstwerke aufgesucht, die über die gesamte Geschichte des Parks aufgestellt wurden und einen interessanten Querschnitt liefern über die Entwicklung der Skulptur von 1912 bis 1993. Architektur und Kunst sind hierbei in idealer Weise in den Landschaftspark eingebettet.
Individuelle Anreise: z.B. Anfahrt mit der U5 bis zur Endstation Killesberg. Nach dem Ausstieg rechts über die erste Rolltreppe hinauf, dann links zur nächsten Rolltreppe.
Schrift ist schon seit vielen Jahrzehnten für unzählige Kunstschaffende ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Historisch betrachtet ist die Verwendung von Schrift in der Malerei ein altes Phänomen, wie etwa bei mittelalterlichen Handschriften, in der Buchmalerei oder auf Altartafelbildern. Heute ist die Kombination von Schrift und Bild selbstverständlich geworden, obwohl die Schrift eigentlich ein fremdes Medium ist, entliehen aus dem Bereich der Literatur. Bei der Kombination von Schrift und Bild stellt sich stets die Frage nach ihrer Wechselbeziehung; ist das Wort z.B. nur ein Motiv oder dient es als ergänzende Information? Der Vortrag widmet sich diesem vielseitigen Thema mit Werken u.a. von René Magritte, Natalja Gontscharowa, Timm Ulrichs, Alighiero Boetti, Anselm Kiefer, Bruce Nauman, Jenny Holzer, Thomas Locher und Wang Guangyi.
Obwohl ca. 40 Prozent der Bevölkerung nur selten in den Wald geht, hat die deutsche Gesellschaft ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrem Wald. Mit dem Beginn der Romantik wurde der deutsche Wald Projektionsfläche für pädagogische und politische Vorstellungen und damit auch zum Thema in Dichtung, Kunst und Musik. Im Vortrag geht es um die Kulturgeschichte des deutschen Waldes im Allgemeinen, mit Märchen- und Gedichtzitaten, und speziell um seine Darstellung in der deutschen Kunst von Caspar David Friedrich, Georg Friedrich Kersting, Max Slevogt bis Georg Baselitz, Anselm Kiefer und SUPER VIVAZ.
Das „Fenster nach Europa“, wie Alexander Puschkin die zaristische Hauptstadt Russlands nannte, wurde auf dem Reißbrett entworfen und vor die sumpfige Mündung der Newa gebaut. 1703 gründete Peter d. Gr. die Stadt, 1712 ernannte er Sankt Peterburg (!) zur Hauptstadt seines Reiches. Anlässlich des 350. Geburtstages Peters d. Gr. befassen wir uns mit seinem ehrgeizigen Projekt, von dem er glaubte, es würde nach seinem Tod aufgegeben. Die Zarinnen Elisabeth und Katharina d. Gr. aber verlegten den Zarensitz endgültig von Moskau nach Sankt Petersburg, bauten die Schlösser aus und erweiterten die Kunstsammlungen, die die Eremitage zu einem der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt werden ließen. Damit wurde Sankt Petersburg zu einer Kunstmetropole westlicher Prägung mit russischen Dimensionen.

freie Plätze 221-22105G - Kinder und Familie in der Kunst

( ab Mo., 20.6., 10.00 - 11.30 Uhr )

Das emotionale Thema hat den Themenkreis der Bilder von Menschen in den Gattungen Historienmalerei, Porträt und Genre mitgeprägt und im Mittelalter und der Neuzeit prachtvolle Werke entstehen lassen. Eine vierteilige Vortragsreihe führt in die vielfältigen Darstellungen ein.
1) Löwinnen - Mütter, Töchter und Schwestern im Alten Testament
Die temperamentvollen Frauen im Alten Testament entsprechen nicht den Moralvorstellungen von Frömmigkeit. Sarah führt ihrem Mann die Magd Hagar zu und verlangt von ihm, sie und ihren Sohn fortzuschicken, als sie selbst unerwartet schwanger wird. Rebekka täuscht ihren blinden Mann Isaak, um ihrem Lieblingssohn Vorteile zu verschaffen, Rachel belügt ihren Vater. Sie alle tragen bei zur Rettung des Gottesvolkes.
2) Ehen zwischen Vernunft und Liebe
Ehen in Adelskreisen sichern den Stand, zwischen Herrscherhäusern dienen sie politischen Bündnissen, im Bürgertum erhalten sie den Wohlstand, so heiratet der Geselle die Witwe seines Meisters. Es gibt jedoch Auflehnung gegen diese arrangierten Ehen, so heiratet die umworbene Maria von Burgund nicht den französischen Thronerben, sondern den attraktiven, aber bettelarmen Maximilian von Habsburg und die Holländerinnen erpressen von ihren Familien ihre Liebesheirat.
3) Heilige Väter – Päpste und Geistliche mit ihren Familien
Nicht nur der sündige Papst Alexander VI. Borgia lebte mit seiner Geliebten und den Kindern im Vatikan, wo seine Tochter Lucrezia klug die Amtsgeschäfte führte. Andere nicht unbedingt leibliche Kinder, aber Verwandte, rücken sich geschickt ins Bild und betonen sogar die Nähe zum Heiligen Vater, um einen Anspruch auf eine Position in der Kirche zu dokumentieren. Die Kunst in Rom profitierte von den ehrgeizigen Stiftungen.
4) Die Entdeckung des Privatlebens
Die Aufwertung der Ehe durch den Protestantismus lässt Müttern und Kindern ein neues Gewicht zukommen. Ab dem 17.Jh. erscheinen sie nicht mehr als nur Stammhalter zum Nutzen der Familie, sondern zur Freude. Kinder werden als Mitmenschen entdeckt. Es entstehen Bilder voller Gefühl der sorgenden Mutter, der spielenden Kinder und der sorgsamen Erziehung. Mit der Aufklärung taucht der Ausdruck liebevoller Zuneigung in der Familie auf. Gleichzeitig warnen moralisierende Themen vor den Zusammenbruch des Idylls etwa durch Ungehorsam.
Die Darstellung emotionaler Verbundenheit zwischen Menschen entwickelt sich parallel zur Darstellung des Individuellen im ausgehenden Mittelalter. Anfangs nur gesellschaftlich bedeutenderen Personen vorbehalten, fanden Beziehungen zwischen Paaren und innerhalb der Familie mit dem 19. Jahrhundert Einzug in der Kunst - im Zuge der Romantik und mit dem Bürgertum.
Die Entdeckung und Eroberung des Raumes und das Fortschreiten der Naturwissenschaften sind Phänomene der Neuzeit. Erst durch sie konnte sich die Landschaftsmalerei zur eigenständigen Gattung entwickeln, die ihren Höhepunkt in der Epoche der Romantik fand. Sie ermöglichte die Aufladung der Natur 'als Kosmos der Seele', die bis heute in faszinierende Bildwelten eintauchen lässt.

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