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freie Plätze 182-22101 - Rosemarie Trockel / Georg Baselitz

( Mo., 8.10., 10.00 - 11.30 Uhr )

Der „Olymp“ der lebenden Gegenwartskünstlerinnen und -künstler
Vortragsreihe
Alljährlich werden die Kunstschaffenden von Experten beurteilt. Die Bewertung wird am Jahresende im Kunstkompass der Zeitschrift Capital veröffentlicht. Dieser Kunstkompass existiert seit 1970 und ist das meistbeachtete Künstlerranking der Welt. Darin aufgelistet finden sich die 100 bedeutendsten Kunstschaffenden. Verkaufspreise spielen bei der Bewertung keine Rolle. Vielmehr geht es um Rezensionen in den wichtigsten Kunstpublikationen, Ankäufe durch namhafte Museen sowie Ehrungen und Auszeichnungen. Hierzu gehören u.a. das begehrte Praemium Imperiale der Japan Art Association, der Goldene Löwe der Biennale von Venedig, der renommierte britische Turner-Preis, der schweizer Roswitha Haftmann Preis und der Düsseldorfer Kunstpreis.
Die Vortragsreihe stellt einige jener Künstlerinnen und Künstler vor, an denen laut Zeitschrift Capital „kein Weg vorbeiführt“, denn sie alle sind im Kunstkompass platziert. Zugleich stehen sie stellvertretend für das breite spannende Spektrum der Gegenwartskunst.
Rosemarie Trockel (1952) ist weltweit die bekannteste zeitgenössische deutsche Künstlerin.
Begonnen hat Rosemarie Trockel mit ihren Strickbildern, die sie erstmals 1985 ausstellte. 1999 präsentierte sie Deutschland auf der Biennale in Venedig. Heute umfasst ihr Kunstschaffen, das häufig in ironischer Form kunsthistorische und gesellschaftskritische Fragen aufgreift, Objektkunst, Rauminstallationen und Videoarbeiten. 2009 erhielt sie den Düsseldorfer Kunstpreis.
Der deutsche Künstler Georg Baselitz (1938), der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, wurde bekannt durch seine Gemälde mit fragmentierten Körpern und kopfüber dargestellten menschlichen Figuren. Damit fand er seinen ganz eigenen Weg zwischen Abstraktion und Figuration. Parallel dazu entstanden grob und fast archaisch modellierte Skulpturen. 2004 erhielt er von der Japan Art Association die Auszeichnung des Praemium Imperiale.

freie Plätze 182-22102 - Jenny Holzer / Bruce Nauman

( Mo., 12.11., 10.00 - 11.30 Uhr )

Alljährlich werden die Kunstschaffenden von Experten beurteilt. Die Bewertung wird am Jahresende im Kunstkompass der Zeitschrift Capital veröffentlicht. Dieser Kunstkompass existiert seit 1970 und ist das meistbeachtete Künstlerranking der Welt. Darin aufgelistet finden sich die 100 bedeutendsten Kunstschaffenden. Verkaufspreise spielen bei der Bewertung keine Rolle. Vielmehr geht es um Rezensionen in den wichtigsten Kunstpublikationen, Ankäufe durch namhafte Museen sowie Ehrungen und Auszeichnungen. Hierzu gehören u.a. das begehrte Praemium Imperiale der Japan Art Association, der Goldene Löwe der Biennale von Venedig, der renommierte britische Turner-Preis, der schweizer Roswitha Haftmann Preis und der Düsseldorfer Kunstpreis.
Die Vortragsreihe stellt einige jener Künstlerinnen und Künstler vor, an denen laut Zeitschrift Capital „kein Weg vorbeiführt“, denn sie alle sind im Kunstkompass platziert. Zugleich stehen sie stellvertretend für das breite spannende Spektrum der Gegenwartskunst.
Jenny Holzer (1950) zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Künstlerinnen unserer Zeit. Sie machte den Text zum Gestaltungsmedium, sei es auf Papier, Bänken, Wänden oder mit Neonröhren. Seit Anfang der 1990er-Jahre benutzt Jenny Holzer die LED-Technik, um Spruchbänder wie Nachrichten über Lichttafeln laufen zu lassen oder sie auf Fassaden oder Flüsse zu projizieren. 1990 wurde sie auf der Biennale mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Sie war die erste weibliche Kunstschaffende, die die USA auf der Biennale repräsentierte.
Der US-amerikanische Künstler Bruce Nauman (1941) wurde 2004 mit dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. 2009 erhielt er den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig. Seine Kunst ist direkt und befremdlich: Gesellschaftskritische Neonkunst, Skulpturengruppen, Performances und Video-Installationen kreisen um den Einzelnen, d.h. um das Individuum mit seiner Empfindung und Wahrnehmung.

freie Plätze 182-22103 - Rachel Whiteread / Damien Hirst

( Mo., 3.12., 10.00 - 11.30 Uhr )

Alljährlich werden die Kunstschaffenden von Experten beurteilt. Die Bewertung wird am Jahresende im Kunstkompass der Zeitschrift Capital veröffentlicht. Dieser Kunstkompass existiert seit 1970 und ist das meistbeachtete Künstlerranking der Welt. Darin aufgelistet finden sich die 100 bedeutendsten Kunstschaffenden. Verkaufspreise spielen bei der Bewertung keine Rolle. Vielmehr geht es um Rezensionen in den wichtigsten Kunstpublikationen, Ankäufe durch namhafte Museen sowie Ehrungen und Auszeichnungen. Hierzu gehören u.a. das begehrte Praemium Imperiale der Japan Art Association, der Goldene Löwe der Biennale von Venedig, der renommierte britische Turner-Preis, der schweizer Roswitha Haftmann Preis und der Düsseldorfer Kunstpreis.
Die Vortragsreihe stellt einige jener Künstlerinnen und Künstler vor, an denen laut Zeitschrift Capital „kein Weg vorbeiführt“, denn sie alle sind im Kunstkompass platziert. Zugleich stehen sie stellvertretend für das breite spannende Spektrum der Gegenwartskunst.
Rachel Whiteread (1963) ist eine der aufregendsten britischen Künstlerinnen der Gegenwart. Ihre Abgüsse von alltäglichen Gegenständen mit Gips, Plastik, Harz und Gummi fertigt sie seit den 1990er- Jahren als ihr ganz eigenes künstlerisches Statement. Ein grauer Betonabguss vom Inneren eines zum Abbruch freigegebenen Arbeiterhauses aus dem späten 19. Jahrhundert zeugte 1993 trutzig von der Vergangenheit der früheren Bebauung. Dafür erhielt sie den renommierten Turner-Preis.
Damien Hirst (1965) ist ein englischer Künstler, Unternehmer und Kunstsammler. Er wurde in den späten 1980er-Jahren durch seine "Medicine cabinets" und "Natural History-Serie" bekannt. Hierzu gehört ein in Formaldehyd eingelegter 4 m langer Tigerhai. Überraschend ist die Vielzahl seiner Kunstwerke, die sich mit dem Thema Memento-Mori (Gedenke des Sterbens) beschäftigen. 1995 wurde er mit dem Turner Preis ausgezeichnet. 2017 sorgte er mit 189 Skulpturen bzw. Objekten während der Biennale in Venedig für großes Aufsehen.
Nicht immer verlaufen Lebenswege ganz gerade, das gilt immer noch in besonderem Maße für die Biografie von Frauen und erst recht häufig für künstlerisch tätige Menschen. So auch im Falle der Pforzheimer Malerin Gabriele Münster. Erst nach Berufstätigkeit als Schauwerbegestalterin und Dozentin und nach der Familienphase kam die Möglichkeit der freien künstlerischen Tätigkeit. Im Dialog zwischen der Künstlerin, die auch eigene Arbeiten in der VHS Gerlingen zeigen wird, und der Kunsthistorikerin Regina M. Fischer wird der Lebensweg und die künstlerische Position einer bemerkenswerten Frau deutlich.

Anmeldung möglich 182-22105 - Marcel Duchamp - Vortrag

( Mo., 28.1., 10.00 - 11.30 Uhr )

Es gibt kaum einen Künstler, der hinsichtlich seines Werks und seiner Persönlichkeit faszinierender ist als Marcel Duchamp (1887-1968). Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und damit als Erfinder des ready-made die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlern. Bis heute hat der Einfluss seiner Werke und Schriften eine immense Bedeutung für die Gegenwartskunst. Erstmals zeigt die Staatsgalerie ihren umfangreichen Marcel Duchamp-Bestand und das dazugehörige Archiv Serge Stauffer in einer Ausstellung. Einflussreiche Werke aus der eigenen Sammlung, wie der "Flaschentrockner", das Gemälde "Studie für die Schokoladenreibe No. 2" und das Fensterobjekt "La Bagarre d'Austerlitz" treffen auf internationale Leihgaben.
Der Vortrag orientiert sich an der Sonderausstellung. Er stellt die wichtigsten Exponate vor - ergänzt durch weitere Beispiele aus dem umfangreichen Werk von Marcel Duchamp - und ermöglicht so einen Einblick in die Ideenwelt des Künstlers.

freie Plätze 182-22106G - Die Brücke - Eine Künstlergruppe

( Do., 7.2., 18.30 - 20.00 Uhr )

Die Künstlergruppe DIE BRÜCKE wurde 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff gegründet. Gemeinsam mit der Münchner Gruppe Der Blaue Reiter gehört sie zu den wichtigsten Wegbereitern des Expressionismus und ist von herausragender kunsthistorischer Bedeutung. Im Vortrag erläutert die Kunsthistorikerin Regina M. Fischer die historischen und kunstgeschichtlichen Hintergründe, erzählt von der Gründung und dem gemeinsamen Anliegen der Avantgardekünstler und stellt die einzelnen Protagonisten vor. Bis zur Auflösung 1913 arbeiteten die jungen Künstler gemeinsam mit Max Pechstein, Otto Mueller und Cuno Amiet, kurzzeitig auch Emil Nolde und Kees van Dongen an neuartigen Szenen des modernen Großstadtlebens, Aktdarstellungen und Szenen in der freien Natur. Zunächst reagierte das Publikum größtenteils ablehnend und schockiert auf die als grob empfundenen Werke und die bohemehafte Lebens- und Arbeitsweise. Kritiker bezeichneten die Künstler als „Hottentotten im Frack“. Erst in 1910er Jahren wurden Wanderausstellungen der Brücke-Künstler in ganz Deutschland gezeigt.
Der Vortrag wird aus Anlass der Ausstellung DIE BRÜCKE im Museum Frieder Burda angeboten. Er kann als Vorbereitung und Einführung zu der gemeinsamen Kunstfahrt in die Ausstellung dienen.

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