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Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur - Kreativität >> Kunst - Kulturgeschichte

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Die Geschichte der phönikischen Prinzessin Europa, die Jupiter in Gestalt eines Stieres nach Kreta entführte, ist allgemein bekannt und seit der Antike ikonographisch definiert. Die Entführung des von der tierischen Kraft angezogenen Mädchens wurde zu einem verbreiteten Thema der Kunst. Es überwiegt das Interesse am erotischen Schauer. Die allegorische Darstellung von Europa als Erdteil zeigt keine Gestalt der Mythologie, sondern ist ein Konstrukt. Die Allegorien der Erdteile stellen ebenfalls eines der bedeutendsten Bildthemen der Kunst dar. Unter den Erdteilen nimmt Europa die Vorrangstellung für sich ein und erscheint als Herrscherin, also als würdevolle Königin.
Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekamen die traditionellen Gestaltungsmittel wie Ölfarbe und Acryl oder Holz und Bronze ungewöhnliche Konkurrenz. Blut, Brandspuren, Schokolade und Erde werden Form bildend, wobei deren Beschaffenheit ausschlaggebend für die Aussage des Kunstwerkes ist. Das Material wird somit zum Bedeutungsträger. Der spannende Umgang mit diesen völlig neuen Materialien wird aufgezeigt und interpretiert u.a. an den Kunstwerken von Marina Abramovic, Magdalena Jetelová, Anselm Kiefer, Yves Klein, Otto Piene, Dieter Roth und Herman de Vries.

freie Plätze 242-01326 - Goya - Visionär der modernen Welt

( So., 19.1., 16.30 - 18.00 Uhr )

Ausstellungen feiern Goya als Propheten der Moderne, stellen ihn als Wegbereiter dar, der ein neues Menschenbild präsentiert, dessen Visionen von Gewalt und Korruption die Albträume der Gegenwart greifbar mache. Doch war Goya ein absoluter Solitär in einer vormodernen Zeit. Er war ein Karrierist am spanischen Hof. Drüber hinaus aber war er ein besessener Maler, der allein seiner Wut und seinem mitleidlosen Blick auf die Wirklichkeit in kleinformatigen Bildern – caprichos - Luft machte. Diese Darstellungen von Hexen und Banditen sind keine Prophezeiungen, sondern malerische Protokolle dessen, was er „verdad“ nannte, die Wahrheit. Sie spotten über den Aberglauben und thematisieren Gewalt als Verbrechen, beides war einmalig in der Kunst um 1800.

freie Plätze 242-01350G - David Bowie

( Mo., 3.2., 18.00 - 20.00 Uhr )

Ohne David Bowie kann man sich die Geschichte der Musik, des Videoclips und des Textschreibens nicht vorstellen. Der viel zu früh verstorbene Künstler hat einen unvergleichbaren Einfluss auf die Kunst der Gegenwart ausgeübt – mit vielen Inkarnationen, Masken und Stilen spielend blieb er einfach er selbst … und jemand von einem völlig anderen Planeten zugleich. Wir nähern uns dem großartigen Gesamtkunstwerk von David Bowie anhand seiner Musikstücke und Videoclips.
Dr. Igor Wroblewski hat Philosophie und Journalistik an den Universitäten Breslau und Tübingen studiert.

freie Plätze 242-02168 - Der Stuttgarter Schlossgarten

( Sa., 19.10., 10.30 - 12.00 Uhr )

Der Stuttgarter Schlossgarten ist eine bald 700 Jahre alte Parkanlage. Er beginnt im Stadtzentrum beim Neuen Schloss und folgt über das Schloss Rosenstein bis zum Neckar, wo er mit dem ehemaligen königlichen Park Wilhelma einen großartigen Abschluss findet. Um 1800 wurde mit dem Bau der heute bestehenden „Königlichen Anlagen“, die von Anfang an auch für die Bevölkerung geöffnet waren, begonnen, der Schlossgarten wurde fortan zum „Volksgarten“. Mit dem Musikpavillon, dem Eckensee, den Skulpturen und der Ruine des Neuen Lusthauses können wir auf einem Spaziergang die Veränderungen einer alten Anlage in der lebendigen Großstadt besichtigen. Die Baustelle von Stuttgart 21 reißt gerade ein Loch in die Gesamtanlage, doch wurde ein Ausgleich versprochen und so wird der Schlossgarten weiter mit der Entwicklung von Stuttgart verbunden bleiben. Bei einem Herbstspaziergang verfolgen wir das Zusammenwirken von Natur und Kultur.
Treffpunkt: Brunnen im Ehrenhof des Neuen Schlosses

Anmeldung möglich 242-21001 - Von den Gestirnen - Märchen

( Di., 5.11., 19.00 - 20.00 Uhr )

An diesem Abend erzählen Petra Horter und Susanne Keßler vom Märchenkreis e.V. Märchen „Von den Gestirnen“. Genießen Sie Märchen von Sonne, Mond und Sternen, welche die Zuhörer in eine zauberhafte Welt entführen und Botschaften von Freundschaft, Mut und Träumen vermitteln. Lassen Sie sich in der behaglichen Kulisse der Stadtbücherei Gerlingen von den Geschichten verzaubern. Musikalisch begleitet Wolfgang Dreher den Abend am Akkordeon.
Veranstalter: Stadtbücherei Gerlingen

freie Plätze 242-21005 - Schreib es treffend für die Presse!

( ab Mo., 13.1., 18.00 - 20.30 Uhr )

Dieses Grundlagenseminar richtet sich an alle, die aussagekräftige Pressetexte schreiben und dazu gute Fotos liefern möchten. Susanne Müller-Baji ist PR-Journalistin sowie Redakteurin des Stadtbezirksmagazins FeuerbachGO und erläutert, wie man Texte so formuliert, dass sie verständlich und gut lesbar sind. Schreibübungen werden auch Teil des Kurses sein. Außerdem wird die Dozentin die Grundlagen der Pressefotografie erklären. Hier lernen Sie, wie man Themen in Bilder umsetzt und was es dabei zu beachten gilt.
Bitte mitbringen: Kamera, Schreibmaterial.
Von der expressionistischen Architektengruppe der 'Gläsernen Kette' der 1920er Jahre über Frank Lloyd Wrights und Mies van der Rohes Bauten mit ihrem Naturbezug bis zu Buckminster-Fullers Werken, in denen er Technologie mit Natur verband, sowie Friedensreich Hundertwassers realisierten Häusern - die Palette untraditioneller Gestaltungen im Bereich der Architektur ist groß. Viele von ihnen suchten und fanden gerade damit neue und zukunftsweisende Lösungen, die an diesem Abend vorgestellt werden.
Die Darstellung der Weihnachtsgeschichte auf Altären oder Fresken war für die Vermittlung der Heilsgeschichte in den Kirchengemeinden von zentraler Bedeutung. Der Talheimer Altar aus der Pfarrkirche St. Cyriacus und Pankratius in Talheim ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Bebilderung der Geburt Christi und die Anbetung der Könige. Die Farben Blau, Rot, Weiß und Gold dominieren die Gemälde wie auch die Skulpturen im Mittelteil. Bemalte, matte, glänzende und punzierte Goldhintergründe wechseln sich gekonnt ab. Alle Bildelemente sind voller Symbolik. Diese wird ebenso erklärt wie auch deren Herleitung aus den biblischen Texten.

freie Plätze 242-22103 - Der Traum von der ganz Großen Liebe

( Mo., 11.11., 10.00 - 11.30 Uhr )

Das ungetrübte Liebesglück wurde in dem Gemälde Die Liebensbriefe von Jean-Honoré Fragonard greifbar. Ein Garten bildet den Rahmen für die zärtliche Annäherung eines Paares durch Worte, die zur Umarmung führen. Das Werk schloss eine Serie von Bildern für Madame du Barry ab. Für die frivole Zeit des Rokoko und ihren frechsten Vertreter Fragonard ist dieses Bild zarter, gefühlsstarker Annährung höchst ungewöhnlich, doch ansprechend. Der beruhigende Abschluss der Bildserie Fortschritte der Liebe passt zu dem Projekt der Comtesse du Barry, Ludwig XV. zu heiraten. Das Happy End des Zyklus machte eine Sehnsucht nach Beständigkeit und Erfüllung der Leidenschaft deutlich.

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