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„Sollte unser Leben ein Kartenspiel sein, so werden wir geboren, ohne die Regeln zu kennen. Dennoch müssen wir mit den Karten in unserer Hand zurechtkommen…“ so beschreibt die Künstlerin Niki de Saint Phalle den Grundgedanken ihres Tarotgartens, den sie ab 1979 bis zu ihrem Tod in der Südtoskana gestaltet hat. Andrea Welz nimmt Sie via ZOOM mit in den Garten und zeigt Ihnen die bunten, mit Keramik und Spiegelmosaik verkleideten, riesigen Skulpturen, in die man auch hineinschlüpfen oder darin wohnen konnte. Sie entsprechen den 22 Karten der großen Arkana des Tarotspiels.
Welche Antworten geben die Tarotkarten auf die Fragen des Lebens? Manche Bilder der Karten finden sich auch in der Kunst des Mittelalters oder in der jüdischen Geheimlehre der Kabbala. Lassen Sie sich überraschen von einem spannenden Vortrag!
Das Gespräch erfolgt über ZOOM. Sie erhalten rechtzeitig vor dem Termin die Zugangsdaten.
Veranstalter: VHS Korntal

Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail spätestens einen Tag vor dem Kurstermin.
Bitte wählen Sie sich zu den Kursterminen pünktlich ein, sodass sich der Start für alle Teilnehmenden nicht verzögert.

Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen für die Teilnahme folgendes:
• einen PC/Laptop/Notebook (ggf. Tablet)
• eine stabile und störungsfreie Internet-Verbindung
• funktionierende Lautsprecher
• ein funktionierendes Mikrofon und eine Webcam (beides meist im Laptop/Notebook eingebaut)
• eine aktuelle Browserversion (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, MS Edge,...)

freie Plätze 212-01204 - Peter Paul Rubens

( So., 21.11., 16.30 - 18.00 Uhr )

Lebenslust und Lebensangst in der hochdramatischen Epoche des 80jährigen Krieges um Flandern schlagen sich in den Darstellungen von Haut, Fleisch und Blut im Werk von Peter Paul Rubens nieder. Die Übertreibung natürlicher Körperformen, die nicht mehr der italienischen Grazie folgt, in Verbindung mit dem Ausdruck starker Gefühle, die den flämischen Barock prägt, ruft die Reaktion beim Betrachter hervor, von zärtlicher Sinnlichkeit zu bewundertem Heroismus. Mit der Wende zum Körper stellt Rubens nicht nur starke Gefühle dar, sondern weckt sie auch beim Betrachter. Heute wird Rubens vielfach nicht mehr verstanden, wenn antike Götter selbstverständlich neben historischen Figuren auftreten, oder warum die Rubensfrauen so üppig sein müssen, um „bildschön“ zu sein und ganz Paris verrückt zu machen. Der Vortrag soll den Zugang erleichtern.

freie Plätze 212-01207K - Onlinekurs: Die Weihnachtsgeschichte

( So., 28.11., 17.00 - 18.15 Uhr )

"Sollte unser Leben ein Kartenspiel sein, so werden wir geboren, ohne die Regeln zu kennen. Dennoch müssen wir mit den Karten in unserer Hand zurechtkommen" - so beschreibt die Künstlerin Niki de Saint Phalle den Grundgedanken ihres Tarotgartens, den sie ab 1979 bis zu ihrem Tod in der Südtoskana gestaltet hat. Andrea Welz nimmt Sie via ZOOM mit in den Garten und zeigt Ihnen die bunten, mit Keramik und Spiegelmosaik verkleideten, riesigen Skulpturen, in die man auch hineinschlüpfen oder darin wohnen konnte. Sie entsprechen den 22 Karten der großen Arkana des Tarotspiels.
Welche Antworten geben die Tarotkarten auf die Fragen des Lebens? Manche Bilder der Karten finden sich auch in der Kunst des Mittelalters oder in der jüdischen Geheimlehre der Kabbala. Lassen Sie sich überraschen von einem spannenden Vortrag!

Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail spätestens einen Tag vor dem Kurstermin.
Bitte wählen Sie sich zu den Kursterminen pünktlich ein, sodass sich der Start für alle Teilnehmenden nicht verzögert.

Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen für die Teilnahme folgendes:
• einen PC/Laptop/Notebook (ggf. Tablet)
• eine stabile und störungsfreie Internet-Verbindung
• funktionierende Lautsprecher
• ein funktionierendes Mikrofon und eine Webcam (beides meist im Laptop/Notebook eingebaut)
• eine aktuelle Browserversion (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, MS Edge,...)
Verwunschene Villen, verträumte Wege und Aussichtspunkte: Die Gänseheide hat ihren besonderen Charme und ihr besonderes kulturelles Leben bewahrt. Erst um 1900 besiedelt, fanden hier Künstler wie Albert Kappis oder Sally Wiest ihr Domizil und bannten die Gänseheide auf Leinwand. Ebenso lebten hier Schriftsteller, wie der Erfolgsschriftsteller Friedrich Hackländer. Robert Bosch baute seine Villa im Stil der italienischen Frührenaissance, aber auch moderne Villen wie das Haus Ketteler aus den 1950er Jahren sind hier zu finden. Eine originalerhaltene Villa von Paul Bonatz beherbergt heute die Galerie Valentien. Baronin Helene von Reitzenstein baute die heute als Staatsministerium genutzte Villa, nicht weit entfernt vom Künstlerhaus des Württembergischen Kunstvereins. Wir durchstreifen das Viertel auf ruhigen Wegen und stoßen immer wieder auf weite Ausblicke über die Stadt und ins Land. Es ist ein Besuch in einer Kunstinstitution angedacht.
Individuelle Anreise: z.B. U6 bis Hauptbahnhof, U15 Richtung Ruhbank/Fernsehrturm bis Haltestelle Bubenbad.
Peter Paul Rubens (1577–1640) gilt als erfolgreichster Maler des Barock. Seine Werke zeichnet eine eindrucksvolle, farbenprächtige Bildsprache aus. Die Ausstellung zeigt, wie Rubens in Italien das Fundament für seinen späteren Erfolg legt. Sein Aufenthalt im Süden in den Jahren 1600 bis 1608 stärkt sein Netzwerk und er gewinnt einflussreiche Adelige, Gelehrte und Diplomaten als Förderer. Zugleich nutzte er seine italienischen Jahre, um in Rom und andernorts die Kunst der Antike und der Renaissance zu studieren.
Mexiko ist das Hauptreiseziel in Lateinamerika und liegt weltweit als Reiseziel auf dem sechsten Platz. Es ist ein Land der Mystik, der Folklore und mit gastfreundlichen Menschen. Die Straßen Mexikos erzählen Geschichten: Gehen Sie auf ihnen spazieren, überfluten Sie Ihre Sinne mit deren Farben, Düften und Aromen. Trinken, essen und atmen Sie es... Mexiko zu kennen, führt zu einer endlosen Schwärmerei.
Auf einfachem Spanisch lade ich Sie ein zu einer virtuellen Reise durch dieses wunderschöne Land.
Bilder religiösen Inhaltes seien von der jungen christlichen Kirche akzeptiert worden, damit die Analphabeten von der neuen Religion überzeugt werden konnten. Diese weit verbreitete Ansicht beruht auf einem Irrtum, denn schon Paulus schrieb im Kolosserbrief (1, 15), Christus sei das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Das war die Lösung für die Kunst der Kirche und der Siegeszug der christlichen Kunst konnte beginnen. Der Anfang war holprig, aber spannend. Selbst das Christusbild ist eine Bilderfindung, denn es gibt keine Überlieferung vom Aussehen Christi in einem Text. Der Kunst aber gelang es, wieder erkennbare Bilder von Christus, Petrus und dem biblischen Geschehen zu schaffen.

freie Plätze 212-22103 - Rätselhafte Bilderwelten: Anselm Kiefer

( Mo., 22.11., 10.00 - 11.30 Uhr )

Angesichts der Symbole, Allegorien, Metaphern und Chiffren der Bildenden Kunst bleiben die Betrachtenden oft ratlos. Dies gilt sowohl für die traditionelle als auch für die moderne Kunst. So finden sich auf dem großformatigen Werk "Wege der Weltweisheit" - die Hermanns-Schlacht von Anselm Kiefer über dreißig Porträts. Das ästhetische Erscheinungsbild der Holzschnittdrucke wie Farbsetzung und Materialität sowie einzelne Strukturen sind metaphorisch zu deuten. Die Identifikation der abgebildeten Personen stellt die größte Herausforderung dar. Ist sie gelungen, bleibt die zentrale Frage nach der Verbindung aller Dargestellten zueinander. Anselm Kiefer schafft einen Denkraum zur deutschen Geschichte, dessen detaillierte Entschlüsselung ist Inhalt und Ziel des Vortrags.
Die lange Zeit der Corona-Pandemie hat unser Verhältnis zu Nähe verändert. Die AHA-Regeln und die Angst vor Ansteckung haben fast jede Form der Berührung unmöglich gemacht. Doch längst ist klar, dass eine Gesellschaft ohne Körperkontakte verarmt.
Wie existenziell menschliche Annäherungen und Berührungen sind, zeigt die Bildende Kunst, in der dieses Thema seit Jahrhunderten allgegenwärtig ist. Das hierbei wohl älteste dargestellte Berührungsmotiv ist Maria mit dem Jesuskind in inniger Mutter-Kind-Verbundenheit. Die im Vortrag vorgestellten Skulpturen, Gemälde und Body-Arts verdeutlichen, wie stark das Motiv der Berührung in der Kunst vertreten ist und wie Künstlerinnen und Künstler damit seit Jahrhunderten von Liebe, Zärtlichkeit, Zuneigung, aber auch von Schmerz und Leid erzählen.
Verblüffende Beispiele, unsere Wahrnehmung 'auszutricksen', gibt es bereits in römischen Wandmalereien, aber auch in zeitgenössischen Murals. Vorgestellt werden aber herausragende Beispiele aus altniederländischer, barocker Malerei und der sogenannten OpArt (mit Vasarely, dessen Vorbild M.C. Escher war) sowie der dreidimensionalen Kunst, die nicht nur in handwerklicher Hinsicht überwältigen.

Dieser Kurs findet wenn möglich in Präsenz statt und wenn nötig online. Falls der Kurs online stattfindet, erhalten Sie den Zugangslink zur Veranstaltung per E-Mail spätestens einen Tag vor dem Kurstermin.

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