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Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts interessiert die Künstler weniger die Form als das Thema Akt. Dieses Modell der Akademie war ein Mittel, eine künstlerische Idee umzusetzen, die dem christlichen Themenkreis oder der Mythologie entstammte und in einstudierten Posen bestand. Im 19. Jh. hatte sich diese Bildwelt überlebt. Für den Akt wird ein konkretes Thema nicht mehr benötigt, er ist autark geworden und die reine Darstellungsfreude rechtfertigt die Entstehung. Einen markanten Wendepunkt der Aktmalerei markiert schließlich Edouard Manets Olympia. Diese Frau ist bereit zu sexuellen Diensten. War das Thema bei den meisten Malern um 1900 eine Darstellung von Prostitution, so wird es bei Gustav Klimts Danae zu einer Darstellung der Frau in einem sexuellen Akt ohne männlichen Körper. Die glänzende Oberfläche ist ein weiterer ästhetischer Genuss von den von reiner Schönheit geprägten Werken Klimts in seiner Goldenen Periode. Diese Form des Akts ist eine Geschäftsidee.
Szenen des Alten Testaments sind als Exemplar tugendhafter Lebensführung bzw. als Warnung vor dem Laster zu verstehen. Der Themenkreis ist nicht mehr vorwiegend in den Kirchen anzutreffen, sondern häufiger in Adelspalästen als Kabinettstücke und Galeriebilder sowie in öffentlichen Bauten. Salomos Urteil, Daniel und Susanna sind Themen der Rechtsprechung, die z. B. in Gerichtssälen dargestellt wurden, so Hans Memlings Bathseba in der Staatsgalerie, die die Richter vor dem Missbrauch der Macht warnt. Sie war zudem als herrliches Frauenbild geschätzt, denn dieser Flügel hat als einziger einer dreiflügeligen Anlage überlebt. Cranachs Judith mit dem Haupt des Holofernes verbindet dessen typische Darstellung schöner Frauen mit dem Schreckensmotiv des blutigen Schädels zu einer absolut heroischen Botschaft. Und es gibt noch einiges mehr zu entdecken.
Treffzeit und -punkt: 11:15 Uhr im Foyer
An diesem Abend erzählen Anja Binder und Petra Weller vom Märchenkreis e.V. Märchen "Von Geistern, Dämonen und Teufeln". Die Geschichten entführen in eine Welt voller Mystik und Spannung. Von gruseligen Geistern in alten Gemäuern über düstere Dämonen mit magischen Kräften bis hin zu teuflischen Gestalten in der Nacht – diese Märchen versprechen ein aufregendes Erlebnis. Lassen Sie sich in der behaglichen Kulisse der Stadtbücherei Gerlingen von den Geschichten verzaubern. Musikalisch begleitet Wolfgang Dreher den Abend mit seinem Akkordeon.
Veranstalter: Stadtbücherei Gerlingen
An diesem Abend erzählt Petra Horter vom Märchenkreis e.V. Geschichten, die von Kräutern und ihren geheimnisvollen Eigenschaften erzählen. Erfahren Sie mehr über die Kräuter und ihre Verwendung in alten Märchen und lassen Sie sich von spannenden Geschichten in ihren Bann ziehen. Die Stadtbücherei Gerlingen lädt Jung und Alt herzlich ein, diese besondere Märchenwelt zu entdecken und sich von den Erzählungen inspirieren zu lassen. Musikalisch begleitet Wolfgang Dreher den Abend auf seinem Akkordeon.
Veranstalter: Stadtbücherei Gerlingen
Obwohl die Darstellung des Selbstporträts bis in die jüngste Vergangenheit hinein von Männern dominiert war, gibt es seit dem 16. Jahrhundert auch zahlreiche Selbstporträts von Künstlerinnen. Ein Selbstbildnis zu malen hieß für Frauen oftmals die Kluft zwischen dem, was sie von sich, und dem, was die Gesellschaft von ihnen erwartete, zu überbrücken. Höchst interessant sind die fundamentalen Unterschiede zwischen den männlichen und weiblichen Selbstporträts. Der Vortrag beschäftigt sich vor allem mit diesen Unterschieden, stellt aber darüber hinaus auch die allgemeine Entwicklung des Selbstporträts vor.
Nicht erst im Zuge des Kolonialismus kam es zu folgenreichen Wechseln von Herrschafts- und Besitzverhältnissen. Nach ersten Höhepunkten im Alten Ägypten und Römischen Imperium hinterließ Napoleon als größter Plünderer innerhalb Europas seine Spuren. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg sorgten für 'kriegsbedingt verbrachte und verlagerte Kulturgüter'. Zuletzt geht es um das kulturelle Erbe Afrikas und seiner teilweise inzwischen erfolgten Restituierung.
Die Geschichte der phönikischen Prinzessin Europa, die Jupiter in Gestalt eines Stieres nach Kreta entführte, ist allgemein bekannt und seit der Antike ikonographisch definiert. Die Entführung des von der tierischen Kraft angezogenen Mädchens wurde zu einem verbreiteten Thema der Kunst. Es überwiegt das Interesse am erotischen Schauer. Die allegorische Darstellung von Europa als Erdteil zeigt keine Gestalt der Mythologie, sondern ist ein Konstrukt. Die Allegorien der Erdteile stellen ebenfalls eines der bedeutendsten Bildthemen der Kunst dar. Unter den Erdteilen nimmt Europa die Vorrangstellung für sich ein und erscheint als Herrscherin, also als würdevolle Königin.
Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekamen die traditionellen Gestaltungsmittel wie Ölfarbe und Acryl oder Holz und Bronze ungewöhnliche Konkurrenz. Blut, Brandspuren, Schokolade und Erde werden Form bildend, wobei deren Beschaffenheit ausschlaggebend für die Aussage des Kunstwerkes ist. Das Material wird somit zum Bedeutungsträger. Der spannende Umgang mit diesen völlig neuen Materialien wird aufgezeigt und interpretiert u.a. an den Kunstwerken von Marina Abramovic, Magdalena Jetelová, Anselm Kiefer, Yves Klein, Otto Piene, Dieter Roth und Herman de Vries.

freie Plätze 241-22106K - Außenseiter der Gesellschaft in Verdis Opern

(vhs Korntal-Münchingen, ab Do., 29.2., 19.00 - 21.15 Uhr )

Sie waren Idealisten, lebten nur ihre Gefühle – und blieben am Ende doch Außenseiter der Gesellschaft. Am Ende gehen sie an der Doppelmoral einer gleichgültigen Gesellschaft zugrunde. Rigoletto, Der Troubadour und La Traviata sind die drei Meisterwerke, die sogenannte „trilogia populare“, das „berühmte Dreigestirn“. Sie leiten Verdis mittlere Schaffensperiode ein. Und ihre Themen könnten von heute sein. Die Opern liefern die schönsten Melodien, Musik und Hintergründe werden erklärt. Der Kurs will Licht ins Dunkel der Opernbühne bringen.
Veranstalter: VHS Korntal-Münchingen

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