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Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur - Kreativität >> Kunst - Kulturgeschichte

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Mit insgesamt über 400 verschiedenen ethnischen Gruppen und Kulturregionen ist Afrika besonders reich und vielfältig durch (ehemals) bäuerliche Strukturen geprägt. Figürliche Objekte und Masken standen stets in starker Verbindung mit Mythen, Festen und Ritualen. Erst mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden sie als künstlerische Objekte gesammelt und erforscht. Vorgestellt werden einige der wichtigsten Ausdrucksformen, ihr Einfluss auf die europäische Kunst durch Kolonialisierung auf Expressionismus und Kubismus sowie großartige Beispiele für die Vitalität der selbstbewussten Kunst des zweitgrößten Kontinents der Welt.

Kurs ausgefallen 211-02207 - Ausfall: Mythen, Träume und Visionen

( Mi., 21.4., 11.00 - 12.30 Uhr )

Künstlerinnen und Künstler bebildern seit Jahrhunderten Mythen, Träume, Legenden, Phantasien und Visionen. Die Betrachtung solcher Kunstwerke lässt viele Fragen aufkommen, denn es geht häufig um Verschmelzungen von persönlichen Bildern mit allgemein bekannten Symbolen. Es sind oft Kunstwerke, die die Seele berühren, vor allem in einer Zeit, in der Phantasien, Träume und Visionen eher eine untergeordnete Rolle spielen, obwohl sie seit jeher Bestandteil in allen Kulturen sind.
Kunstwerke mit Phantasievorstellungen, Traumumsetzungen oder gelebten Angstvisionen sind Botschaften, Aufträge oder Ratschläge. Sie erzählen davon, was ein Individuum, eine Generation oder eine ganze Epoche bewegt. Gezeigt werden Werke u.a. von Max Beckmann, Franz Marc, Arnold Böcklin und Edward Burne-Jones.
Treffzeit: 10:45 Uhr
Sie können nicht nach Potsdam kommen, möchten sich aber die aktuelle Ausstellung im Museum Barberini dennoch nicht entgehen lassen? Dann lassen Sie sich von einem erfahrenen Guide interaktiv durch die Werke der Malerei des französischen Impressionismus aus der Sammlung Hasso Plattner führen. Im virtuellen Rundgang erleben Sie nicht nur die einzelnen Gemälde, sondern auch die Atmosphäre der Ausstellungsräume und die Werke zu einzelnen Themen - fast als wären Sie im Museum! Diese Ausstellung kommt mit persönlicher Führung direkt zu Ihnen nach Hause.
Ablauf und Voraussetzungen: Die virtuelle Führung findet über eine Zoom-Konferenz statt. Den Einwahl-Link erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. Um teilzunehmen, benötigen Sie: ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone), eine sehr gute Internetverbindung und einen kompatiblen Browser. Kamera und Mikrofon sind empfohlen, aber nicht zwingend notwendig.

Anmeldung möglich 211-02314K - Kunst und Kultur in Hohenlohe

(vhs Korntal-Münchingen, Mi., 30.6., 8.45 - 20.00 Uhr )

Die Kunstsammlung Würth gehört mit über 18000 Werken zu den großen deutschen Privatsammlungen. Neu eröffnet wurde im vergangenen Sommer das Museum Würth 2 in Künzelsau-Gaisbach. In den durch Tageslicht erhellten Räumen werden 150 Werke der Moderne und der Gegenwartskunst gezeigt, ein Skulpturenpark umgibt das Gebäude mitten in der weiten Hohenloher Landschaft. Nach diesem Auftakt führt die Exkursion nach Schwäbisch Hall. Nach der Mittagspause erzählt eine Stadtführung über das Leben in der Salzsiedestadt, die auf 2500 Jahre Geschichte zurückblickt und wunderschöne Sehenswürdigkeiten wie den Marktplatz und die Kirche St. Michael mit ihrer Freitreppe birgt. Ein Besuch in der Johanniterkirche (ohne Führung), in der berühmte Werke wie Holbeins Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen und der Falkensteiner Altar des Meisters von Meßkirch zu sehen sind, rundet den Tag ab.
Rückfahrt: an in Korntal ca. 19:30/20:00 Uhr
Veranstalter: VHS Korntal-Münchingen

freie Plätze 211-22105 - Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

( Mo., 7.6., 10.00 - 11.30 Uhr )

Noch heute ist Joseph Beuys (1921-1986) der wohl umstrittenste und zugleich einflussreichste deutsche Künstler der Nachkriegszeit. Seine Werke waren und sind provokant, da sie das Gegenteil dessen sind, was üblicherweise von Kunst erwartet wird. Mit seinen Installationen, Aktionen, Zeichnungen und Objekten schuf er mit ungewöhnlichen, symbolisch aufgeladenen Materialien eine weder gefällige noch leicht verständliche Kunst. Mit seinem legendären Satz „Jeder Mensch ist ein Künstler“ proklamierte Beuys die Gleichsetzung von Denken/Kreativität und Kunst. Lassen Sie uns im Beuysschen Sinne bei dieser Veranstaltung gemeinsam beim kreativen Denken und Austausch „Kunst schaffen“!

freie Plätze 211-22106S - Die (vier! bekannten) Erdteile in der Kunst

( ab Mo., 21.6., 10.00 - 11.30 Uhr )

Die Erdteile sind ein Thema, das die Bildkünste in Europa von der römischen Antike bis zum Ende des Barock aufgreifen. Eine vierteilige Vortragsreihe führt in die vielfältigen Darstellungen ein.

1) Die Entdeckung der Welt
Seit der Antike ist die Einteilung der Erde in Kontinente üblich und wird von Historikern und Geographen vorausgesetzt. Mit diesem Weltbild formt sich die bildliche Darstellung der Erdteile und gewinnt in der Zeit der römischen Expansion ihre Prägung. Im Mittelalter bleibt das Weltbild der in drei Kontinente geteilten Erde erhalten. Der dreigeteilte Globus wird zum Symbol der Schöpfung Gottes oder der Macht Christi. Die im Laufe des 16. Jahrhunderts erfolgte Erkenntnis, dass es sich bei der Entdeckung Amerikas nicht um einige unbekannte Inseln, sondern um einen ganzen unbekannten Kontinent handelte, schärfte das Bewusstsein der Europäer für die Existenz der übrigen Erdteile. Als Folge der Entdeckung Amerikas ist die Zahl der bekannten Kontinente nun auf vier gestiegen, wodurch sie in die Norm profaner Themen passten. Die Zahl vier war gewissermaßen kanonisch für den irdischen Bereich: vier Himmelsrichtungen, vier Jahreszeiten - vier Kontinente.

2) Europa, die Herrscherin der Welt
Wie im Rom Hadrians so ist im europäischen Barock und Rokoko die Darstellung der Weltmacht der vorrangige Sinn der Erdteilallegorien. Die neuzeitlichen Erdteilallegorien bilden vom 16. bis zum späten 18. Jahrhundert eines der bedeutendsten Themen der abendländischen Kunst. Unter den Erdteilen nimmt Europa traditionell die Vorrangstellung für sich ein und erscheint als Herrscherin. Sie kommt der Repräsentation des Kontinents näher als die dem Mythos nach von Zeus in Gestalt eines Stieres entführte phönikische Königstochter, die dem Erdteil den Namen gab.

3) Die unbekannten Nachbarn – Asien und Afrika
Wie die Römer im Mittelmeerraum, so erschienen die Europäer während der Expansion auf dem ganzen Erdkreis als Eroberer. Diese Siegerhaltung prägt die meisten Erdteilallegorien. Nur in einigen Gebieten Asiens fanden die Europäer eine Kultur vor, die der eigenen vergleichbar, wenn nicht überlegen war. Doch wurde hier das europäische Primat in der einzig wahren Religion begründet, die sie von den islamischen Kulturen abhob. Afrika und Amerika hingegen waren als Gebiete der Wilden angesehen, die es zu zivilisieren galt.

4) Amerika – die Neue Welt
Die sensationelle „Entdeckung“ des Columbus bewirkte die Kolonialisierung der Neuen Welt. Anders als für die Darstellung der übrigen Kontinente, gab es für die Amerikas keine Vorbilder und keine Tradition. Die begeisterten Schilderungen Columbus' und Vespuccis über die Schönheit des Landes und die Üppigkeit der Vegetation wurden schnell über ganz Europa verbreitet und stellen die wesentliche Quelle für das Bild Amerikas dar. Die Darstellungen der Menschen folgen Vorstellungen vom "edlen Wilden", der frei von jeglicher Zivilisation ein reines und gerechtes Leben im Einklang mit der Natur führt. Viele Tierarten, besonders die amerikanischen Papageien, wurden in Menagerien gehalten, andere waren ausgestopft in Kunstkammern zu besichtigen. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde somit ein umfassendes exotisches Vokabular erstellt, das in diversen Quellen den Künstlern zur Verfügung stand. Mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten erlischt die Vorherrschaft Europas in der Welt und das Thema verliert seine Bedeutung in der europäischen Kunst.
Anhand von Beispielen und Vergleichen aus Bildhauerei und Malerei werden an zwei Abenden die jeweils typischen Stilmerkmale vorgestellt: Im Unterschied zum klassischen Kunstgeschichtskurs geht es hier um das genaue Betrachten und Erkennen der spezifischen Unterschiede, sodass es künftig leichter fällt, Gemälde und Skulpturen den unterschiedlichen Epochen zuzuordnen. Vorkenntnisse sind also nicht notwendig und es gibt viel Raum für Fragen - und viel Freude beim anschaulichen Lernen!

Dieser Kurs findet wenn möglich in Präsenz statt und wenn nötig online. Falls der Kurs online stattfindet, erhalten Sie den Zugangslink zur Veranstaltung per E-Mail spätestens einen Tag vor dem Kurstermin.

Bitte wählen Sie sich zu den Kursterminen pünktlich ein, sodass sich der Start für alle Teilnehmenden nicht verzögert.

Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen für die Teilnahme folgendes:
• einen PC/Laptop/Notebook (ggf. Tablet)
• eine stabile und störungsfreie Internet-Verbindung
• funktionierende Lautsprecher
• ein funktionierendes Mikrofon und eine Webcam (beides meist im Laptop/Notebook eingebaut)
• eine aktuelle Browserversion (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, MS Edge,...)

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