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OSTEUROPA UND RUSSLAND

In Osteuropa und Russland finden sich großartige Natur, erstaunliche kulturelle Schätze und eine ereignisreiche Geschichte. Mit unserem Schwerpunkt in diesem Semester wollen wir Ihnen Länder und Leute dieser weit gefassten Region näher bringen. Während die meisten osteuropäischen Staaten Mitglieder oder Partner der EU sind, ist das russische Verhältnis zum Westen derzeit angespannt. Deswegen ist der Blick auf diese Beziehung von besonderer Relevanz. Welche Interessen, Motive und Perzeptionen prägen Moskaus Haltung? Wie erfolgreich ist Russlands Politik - gemessen an seinen Interessen? Und in welchem Rahmen bestehen Chancen für eine gemeinsame Konfliktlösung mit Moskau? In den folgenden Veranstaltungen spüren wir nicht nur diesen brisanten Fragestellungen nach, sondern beleuchten noch weitere spannende Themenbereiche in "Osteuropa und Russland".

 

 

Kursangebote >> Sonderrubrik >> Schwerpunktthema

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Das enge Verhältnis, das der russische Präsident zur orthodoxen Kirche seines Landes pflegt, stellt ihn in die Nachfolge zaristischer Machtpolitik, für die die Kirche eine wichtige Klammer zum Zusammenhalt des Riesenreiches war. Wie schon der Zar empfiehlt sich Putin aber auch anderen orthodoxen Kirchen als Schirmherr. Wie diese Entwicklung weiter verläuft, erfahren Sie im Kurs.
Trotz ihrer Lage im Norden des Kontinents spielten Nord- und Ostsee und ihre Anrainer für die Geschichte Europas eine viel wichtigere Rolle als das gemeinhin bekannt sein dürfte. Ihre Bedeutung lag in den Seehandelsrouten und ihrer Wichtigkeit für die Erschließung des Nordens und Nordostens Europas. Der Kontrolle über die beiden Meere und ihrer Küstenregionen kam daher bereits sehr früh eine stetig größer werdende Bedeutung zu. Hierbei spielte die Hanse Jahrhunderte lang eine wichtige Rolle, ehe ihr Einfluss durch die Entwicklung der Nationalstaaten immer geringer wurde und schließlich fast verschwand.
Ein Angebot im Rahmen der Initiative Volkshochschulen für Europa - weitere Informationen unter www.vhseuropa.de
Anpassung, Ketzertod - oder Emigration? Seit Beginn der Reformation blieben nur diese Alternativen, wenn der eigene Glaube nicht mit der vorherrschenden Lehre konform ging. Religiöse Grundsätze bedingen Einstellungen zu Sozialordnung, Verständnis von Eigentum, Haltungen gegenüber Regierenden. Damit war (und ist noch heute) der Konflikt mit den Obrigkeiten vorprogrammiert. Aus Glaubensgründen wurden aus Südwestdeutschland über Jahrhunderte hinweg etliche Gruppierungen zur Flucht getrieben. Umgekehrt war das evangelische Württemberg sicherer Hafen und neue Heimat für verfolgte Flüchtlinge aus anderen Regionen. Zeitgleich mit der Reformation verbreitete sich vor 500 Jahren eine revolutionäre Idee: Religion kann unterschiedlich ausgelegt und individuell praktiziert werden. Diese Forderung nach Freiheit stieß an ihre Grenzen, als der Glaube zur Staatsangelegenheit wurde. Erst in langen, kontroversen Aushandlungsprozessen entwickelten sich mehrheitlich anerkannte Konfessionen. Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg wirft in einer interessanten Ausstellung einen etwas anderen Blick auf die Reformation. Nutzen Sie die Gelegenheit, bei dieser Ausstellungsführung mehr zu erfahren über die Abweichler von der Reformation.
Volkstänze sind ein Spiegel der Seele des jeweiligen Volkes, seines Lebensraumes, seiner Geschichte, seiner Riten und seines Glaubens. Getanzt wurde, um sich einzustimmen auf verschiedene Ereignisse des Lebens, wie Felder bestellen und Segen zu erbitten. Aber auch um Freude, Mut und Stärke, Liebe und Zärtlichkeit, Trauer und Bedauern im Tanz auszudrücken und erlebbar zu machen. Tanzen werden wir zu überlieferten Kreistänzen (z.B. aus Lettland, Russland, Rumänien,) sowie neuere Choreographien, die von jeder Person (ob jung oder alt) schnell gelernt werden können.
Während die beiden Zarentöchter Katharina Pawlowna und Olga Nikolajewna als Königinnen am Stuttgarter Hof hinlänglich bekannt sind, blieb Maria Fjodorowna, die Schwester des ersten württembergischen Königs Friedrich, als Schwiegertochter von Zarin Katharina der Großen stets in deren Schatten. Mit der geistig sehr regen Großfürstin Elena Pawlowna, die als Friedericke Charlotte Marie von Württemberg 1807 in Stuttgart geboren wurde und den Zarenbruder, Großfürst Michail Pawlowitsch, heiratete, erhielt Russland eine engagierte Mäzenin der Musik und Wissenschaft, welche sich auch sozial und politisch für die Bauernbefreiung einsetzte. Die vier Frauen werden mit ihrem Leben, ihrer Persönlichkeit und Bedeutung innerhalb ihrer Zeit vorgestellt.

Keine Anmeldung erforderlich 171-01207 - Polen mit Masuren - Bell, Hans-Werner

( Do., 30.3., 19.30 - 21.00 Uhr )

Natürlich ist die Masurische Seenplatte ein Traumland für Naturliebhaber und Wasserfreunde aller Art (Motorboot, Segler, Paddler, Kanuten, Schwimmer). Dass dieses EU-Land aber noch viel, viel mehr zu bieten hat zeigt ein Abstecher ins historisch wieder aufgebaute Danzig oder die Marienburg, deren geschichtliche Wurzeln bis zurück ans Ende der Kreuzzug-Zeit und auch in die hiesige Gegend reichen (Feuchtwangen). Leider wird man auch hier an die unrühmlichen Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts erinnert: Westerplatte u. Führer-Bunker, die bei allen Besuchern tiefe Eindrücke hinterlassen. Der reich mit ausgesuchten, aussagestarken Digital-Bildern und viel Informationen versehene Vortrag führt die Zuschauer intensiv in dieses vielseitige, hochinteressante und liebenswerte Gebiet von "Marjällchen" und "Lorbas" ein!
Ohne Anmeldung!
Die Hauptstadt der Tschechischen Republik, das "Goldene Prag", gehört heute zu den ganz großen Touristenmagneten. Das geschlossene historische Stadtbild gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Baustile reichen von der Gotik bis in die Moderne. Zu den Highlights einer Prag-Reise gehören der Wenzelplatz, Altstätter Ring, die Karlsbrücke und natürlich die Prager Burg und der St. Veits Dom. Der Dozent nimmt Sie mit auf einen reich bebilderten Rundgang durch die faszinierende "Stadt der Hundert Türme".
Ohne Anmeldung!

Keine Anmeldung erforderlich 171-01303G - Gorbatschow-Vortrag - Hofmann, Matthias

( Di., 16.5., 18.30 - 20.00 Uhr )

Als Michael Gorbatschow Ende März 1985 der neue Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wurde, konnte noch niemand ahnen, welchen Wandel er in der internationalen Politik bewirken sollte. Mit seiner Politik der Glasnost (Offenheit) und der Perestroika (Umbau) leitete er das Ende des Kalten Krieges ein. Er trägt eine große Mitverantwortung bei der deutschen Wiedervereinigung, aber auch am Niedergang und Zerfall der Sowjetunion.
Die älteste russische Kirche Deutschlands zu Ehren des Heiligen Nikolaus in Stuttgart bewahrt die Jahrtausende alte geistliche und lithurgische Tradition der Orthodoxie. Sie wurde durch Großherzogin Wera 1894-95 ermöglicht und erinnert äußerlich an Moskauer Kirchenbauten des 18. Jahrhunderts. Zusammen mit Erzpriester Ilya Limberger wird die Geschichte, Architektur, die prachtvolle Innenausstattung mit der Ikonostase vorgestellt; ebenso wie die Glaubensinhalte und wesentlichen Merkmale des orthodoxen Ritus, der die mystische Erfahrung als spirituelle über die materialistische stellt. Individuelle Anreise: z.B. U6 bis Hbf, Bus 40 (Richtung Vogelsang) bis Haltestelle "Russische Kirche".

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Programm  des Frühjahr-/Sommersemesters 2017

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