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Krieg und Frieden

1918: Otto Dix zeichnet an der Westfront, der Krieg geht im selben Jahr zu Ende.
1968: Der Vietnamkrieg ist in vollem Gange, die 68er sind friedensbewegt.
2018: Es bestehen voraussichtlich über 200 bewaffnete Konflikte weltweit.

Vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg. Zahlreiche Konflikte der Gegenwart sind noch auf diese
Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts zurückzuführen. In diesem Semester nehmen wir das
Thema Krieg mit der hoffnungsfrohen Möglichkeit des Friedens in den Blick. Wir nähern uns
dem Gegenstand aus historischer Perspektive und gehen weit zurück in der Menschheitsgeschichte,
betrachten aber auch gegenwärtige Probleme und mögliche Auswege.
Kann uns die Geschichte einen Weg zeigen, neu zu denken und zu handeln? Wir laden Sie
zum Gespräch und zum Entwickeln von Gedanken ein, die das Vergangene berücksichtigen
und friedliebend überschreiten.

Kursangebote >> Sonderrubrik >> Schwerpunktthema

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Wer hat sich nicht schon gefragt, wie eigentlich Zeitungsmeldungen entstehen. Ein x-beliebiges Ereignis geschieht und dann fangen die Redaktionen an zu diesem Thema zu berichten. Aber jeder Mensch und somit auch jeder Journalist hat seine eigene Meinung zu gewissen Sachverhalten. Nachrichtenagenturen stellen bereits einen ersten Filter dar. Ob eine Meldung eher positiv oder eher negativ erzählt wird, hängt aber nicht nur von der Meinung des Journalisten oder der jeweiligen Redaktion ab, sondern auch welchen politischen Interessen man genügen will. In diesem Workshop wollen wir versuchen, ein politisches Ereignis aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und dann in Eigenarbeit, mit Recherche, selber eine Meldung zu verfassen.
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Keine Anmeldung erforderlich 172-01305 - Was ist eigentlich Homöopathie?

( Mi., 31.1., 19.30 - 21.00 Uhr )

Viele Menschen suchen alternative Behandlungsmethoden, um auf "natürlichem" Wege gesund zu werden oder ihre Gesundheit zu erhalten. Welche Rolle spielt die Homöopathie unter den alternativen Heilmethoden? Warum spricht man heute eher von integrativer und nicht mehr von alternativer Medizin? Was sind die Unterschiede zur sogenannten Schulmedizin? Was sind "bewährte Indikationen" und was ist die "Konstitutionsbehandlung"? Diese Fragen werden anhand von vielen praktischen Beispielen erläutert. Im Anschluss an den Vortrag stehen Ihre Fragen im Mittelpunkt!
Ohne Anmeldung!
In Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW).
Diese Diareise führt Sie in den Iran, das alte Persien. Seit der Revolution 1979, als Ayatollah Khomeini in das Land zurückkehrte und der Shah ins Exil musste, ist das Land politisch und wirtschaftlich isoliert. Doch in der Gesellschaft und der Politik wird der Wunsch nach Änderung und einer Annäherung an den Westen stärker. Immer wieder gibt es aber auch Rückschläge wenn unterschiedliche Weltanschauungen das Verhältnis von Ost und West in Spannungen bringen. Von Teheran führt die Reise über das Elburz-Gebirge ans Kaspische Meer, eine grüne, für den Iran untypische Landschaft. Schneebedeckte Gipfel krönen das Gebirge. In den tieferen Lagen gedeihen Tee, Reis und Zuckerrohr. Im Osten geht es weiter in die Turkmenische Steppe - eine an Wassermangel leidende Region. Nächstes Ziel ist Mashad, eine heilige Stadt und Hauptstadt der Provinz Khorasan. Hier befindet sich der Haram mit dem Grab des 8. Imam. Durch die umgebenden Wüstenlandschaften führte eine Route der legendären Seidenstraße. Von hier reisen wir zum Großen Salzsee, der schönen Wüstenstadt Kashan und nach Isfahan, Perle des Iran.
Ohne Anmeldung!
Auf Initiative des deutschen Königs Sigismund von Luxemburg sollte auf einer großen Kirchenversammlung in Konstanz die damals bereits Jahrzehnte anhaltende Kirchenspaltung der katholische Kirche beendet werden. Inzwischen gab es drei Päpste, die sich und ihre jeweiligen Anhänger gegenseitig mit dem Bann belegten, so dass es im Abendland niemanden mehr gab, der nicht gebannt gewesen wäre. Nach langen Verhandlungen gelang es 1417, die Kirche und die Gläubigen unter einem neuen Papst wieder zu einen und das Papsttum zu veranlassen, von Avignon nach Rom zurückzukehren. Doch ging es wirklich nur um kirchliche Belange?
Vor 100 Jahren endete jener Krieg, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat. In seinem Vortrag (mit zahlreichen Bilddokumenten) beschreibt und analysiert der Stuttgarter Historiker Gerhard Hirschfeld die Ereignisse des letzten Kriegsjahrs aus der Sicht der Deutschen: von den Januarstreiks in Berlin, der letzten (erfolglosen) Offensive im Westen, den militärischen Niederlagen und politischen Katastrophen im Sommer und Herbst bis zum Matrosenaufstand und zur Novemberrevolution. Nach dem Krieg kursierte das böse Wort von einem "Dolchstoß" in den Rücken des lange Zeit siegreichen deutschen Heers. War die Niederlage tatsächlich unvermeidbar und welchen Anteil daran hatte die "Heimatfront"?
Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld war von 1989 bis 2011 Direktor der Stuttgarter Bibliothek für Zeitgeschichte. Er lehrt seit 1997 am Historischen Institut der Universität Stuttgart sowie seit 2016 als Gastprofessor am Institute of International Studies der Universität Wuhan/China. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Aufsätze zur Geschichte der beiden Weltkriege. Im März 2018 erscheint "Das Ende. Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution".
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Eine Zusammenfassung der historischen, philosophischen und politischen Entwicklung der Menschenrechte und ein Überblick über ihren Zustand heute. Gleichzeitig wird vermittelt, wie der Schutz der Menschenrechte in unserer Zeit funktioniert, warum es dennoch immer wieder in den meisten Ländern der Welt zu Menschenrechtsverletzungen kommt und weshalb sowohl die Menschenrechte wie auch viele Verfassungsgrundsätze - beispielsweise die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes - ohne das Engagement des "mündigen Bürgers" nicht funktionieren können. Urs M. Fiechtner erhielt zahlreiche Literaturpreise, u.a. für seine Bücher über Menschenrechte. Seit seiner Jugend engagiert er sich in Menschenrechtsorganisationen.
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( Do., 8.3., 19.00 - 20.30 Uhr )

Für dieses landschaftlich wie kulturell so einzigartige Land, das von China durch fortwährende Kontrollen sowie starke Polizei- und Militärpräsenz an der kurzen Leine geführt wird, gilt immer noch was der Deutsche Bundestag im Jahr 1996 mit einer sehr großen Mehrheit feststellte: "Beginnend mit den unmenschlichen Militäraktionen seit dem Einmarsch Chinas im Jahr 1950 dauert die gewaltsame Unterdrückung Tibets und sein Streben nach politischer, ethnischer, kultureller und religiöser Selbstbestimmung bis heute an. Die fortgesetzte Repressionspolitik Chinas in Tibet hat schwere Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen sowie massive wirtschaftliche, soziale, rechtliche und politische Benachteiligungen der tibetischen Bevölkerung und letztlich die Sinisierung Tibets zur Folge."
Wir werden Eindrücke von unserer Reise im September 2017 nach Lhasa, Gyantse und Shigatse vermitteln, bei der wir beeindruckt waren von den Klöstern, der Klosterkultur und der tiefen Frömmigkeit der Tibeter sowie der Bahnreise über 5000 m hohe Pässe und der großartigen Landschaft, aber auch von den Infrastrukturmaßnahmen zur Ansiedlung von Han-Chinesen.
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( Mo., 9.4., 19.30 - 21.00 Uhr )

Vietnam war das erste geteilte Land, das wieder vereint wurde. Seit dem Ende des Handelsembargos herrscht Aufbruchsstimmung: die Wirtschaft boomt, es geht voran. Drei Städte prägen das Land: Hanoi (die 1000 Jahre alte Hauptstadt), Hue (die alte Kaiserstadt) und natürlich die Millionenstadt Ho-Chi-Minh-City (ehemals Saigon, Zentrum der Wirtschaftskraft des Landes). Vietnam besitzt wunderschöne Landschaften: hohe Berge, herrliche Küsten, tausende bizarrer Inseln. Weltberühmt ist die Halong-Bucht. Grün und fruchtbar sind die Deltas des Mekong und des Roten Flusses, wo der Reis wächst. Im Hochland, wo einst der Ho-Chi-Minh-Pfad verlief und sich der alte Kriegsschauplatz Dien Bien Phu befindet, gibt es Pfeffer-, Kaffee-, Kautschukplantagen und Regenwald. Überall bezaubern die Freundlichkeit der Menschen, quirlige Städte und mystische Tempelanlagen der untergegangenen Cham-Kultur.
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( Do., 12.4., 19.00 - 20.30 Uhr )

Um die Vorherrschaft in Syrien und Vorderasien haben im 14. und 13. Jh. v. Chr. die Supermächte der damaligen Zeit - Ägypter und Hethiter - erbittert gekämpft. Im Jahr 1259 v. Chr. wurde schließlich zwischen dem ägyptischen Pharao und dem hethitischen Großkönig ein Vertrag des Friedens und der Brüderschaft geschlossen. Es handelt sich um den einzigen Staatsvertrag "auf Augenhöhe" zwischen zwei Herrschern des Alten Orients, der in seinem genauen Wortlaut überliefert ist. Am Haupteingang des Sicherheitsrates der UNO in New York wird auf diesen Vertrag hingewiesen, um verfeindete Nationen zum Frieden zu ermahnen.
Was in diesem Vertrag geregelt ist und wie es dazu kam, erfahren Sie an diesem Abend. Die in den hethitischen Staatsarchiven entdeckten Keilschriftbriefe zeichnen ein lebhaftes Bild von den politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen der beiden Großmächte. Ägyptische Tempelinschriften, die durch Reliefs illustriert sind, vertiefen diese Einblicke in eine der bedeutendsten Epochen Ägyptens und des Vorderen Orients.
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Sie begannen mit den Protesten US-amerikanischer Bürgerrechtler. In Deutschland, ebenso wie in anderen Ländern Europas, gab es intensive zivile Konflikte. In Deutschland hat die 68­Bewegung einer ganzen Generation ihren Namen gegeben. In dieser Zeit entwickelten sich zwischen der Generation, die den Krieg erlebt hatte, und den Nachgeborenen Spannungen, die sich vielfältig entluden. Mit Demonstrationen, Sitins und zivilem Ungehorsam reagierten viele junge Menschen auf die damals anstehenden politischen Ereignisse wie z.B. den Vietnam-Krieg. Aber auch die völlige Ablehnung der gesellschaftlichen Normen, der Konsum von alten und neuen Drogen, freie Liebe und die Kommune waren ein Ausdruck jener Zeit.
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Grundbildung
ich will deutsch lernen