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Schwerpunkt: Anders Wirtschaften

Auf der Suche nach einem Wirtschaftsmodell mit Zukunft gibt es verschiedene ökonomische
Ansätze. Gemeinsam ist ihnen, dass sie verstärkt auf Solidarität und Gemeinwohl
setzen und damit Alternativen zu einem System anbieten, das immer mehr Menschen
als sozial ungerecht und ökologisch destruktiv erleben. Die alternativen Ansätze
nennen sich u.a. Gemeinwohlökonomie, Postwachstum oder Solidarische Ökonomie.
Dieses Semester stellen wir Ihnen einige Ansätze vor, um anders zu wirtschaften. Wie
üblich vergessen wir aber auch nicht eine historische und kulturelle Perspektive auf das
Wirtschaften.

 

Kursangebote >> Sonderrubrik >> Schwerpunktthema

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Anmeldung möglich 202-01350 - Die Zukunft der Energiewende

( Do., 4.2., 19.00 - 20.30 Uhr )

Die Energiewende in Deutschland bedeutet eine nachhaltige Umgestaltung unserer gesamten Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Sie ist eine Generationenaufgabe, bei der wir heute die Weichen so stellen müssen, dass es in Zukunft gelingt, den Ressourcenverbrauch für die Energieversorgung und ihre Auswirkungen auf die Umwelt auf ein nachhaltiges Maß zu begrenzen und dabei die Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit sicherzustellen. Während die langfristigen Ziele der Energiewende in Deutschland weitgehend unumstritten sind, so werden um die konkreten Maßnahmen auf dem Wege dorthin höchst kontroverse wissenschaftliche und öffentliche Debatten geführt. Wie werden wir alle zu Energie-Prosumenten, also Erzeuger und Verbraucher gleichzeitig? Wie ergänzen wir uns dabei regional? Und können wir die internationale Energiewende noch mitgestalten oder sind wir da längst abgehängt? Der Referent zeigt Wege auf, wie die Energiewende ein Erfolgsmodell bleiben kann. Für uns, unsere Enkel und unseren Planeten.
Anhand von Funden und deren Fundsituationen wird erläutert, was sich religionsgeschichtlich in den letzten 40.000 Jahren im Raum Baden-Württemberg abgespielt hat. Welche religiösen Anschauungen lassen sich von einzelnen Funden, Fundorten oder Bestattungen ableiten, die uns Aufschluss über längst vergangene Kulturen geben? In der ersten Führung wird den religiösen Vorstellungen ab der Steinzeit, über die Metallzeiten der Bronze- und Eisenzeit, der Zeit der Kelten, bis zur beginnenden Romanisierung Württembergs nachgegangen.
In der zweiten Führung beschäftigen wir uns mit den hiesigen Religionen ab dem 1. Jahrhundert n. Chr.: Dem Mithraismus, mit den religiösen Vorstellungen der Alamannen und der beginnenden Christianisierung. Wie prägte sodann das Christentum das religiöse Leben im Mittelalter? Welche reformatorischen Strömungen wirkten in Württemberg?
Individuelle Anreise: z.B. U6 bis Schloßplatz
In der Dorotheenhütte in Wolfach heißt Sie die letzte, aktive Mundblashütte des Schwarzwaldes willkommen. Sie erleben wie einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit auf traditionelle Weise: mit dem Mund geblasen und von Hand veredelt wird. Wer möchte, kann sich am großen Brennofen sogar eine Vase blasen (ca. 18,00 €). Bei der interaktiven Erlebnisführung durch das Glasmuseum wird eine über 2000jährige Geschichte lebendig. Dabei wird auch die Waldrodung für Glas bis hin zur heutigen Wirtschaftsweise erwähnt. Nach einer Einkehr in der gemütlichen Hüttenklause (auf eigene Kosten) bleibt noch Zeit für einen (Einkaufs-)Bummel im großen weihnachtlich geschmückten Gläserland. Im "Weihnachtsdorf" sind auch handgemachte Krippen aus Naturmaterialien zu bestaunen und sogar Schafe mit Jungen können gestreichelt werden. Hinweis: Wer eine Vase blasen möchte, bitte dies bei der Anmeldung angeben.
Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteure waren am Kolonialismus beteiligt? Und wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt?
Auf unserer Führung durch die Sonderausstellung wollen wir diesen spannenden Fragen rund um das Thema württembergische Kolonialgeschichte nachgehen. Bisher ist wenig über die Rolle Württembergs während der Kolonialzeit bekannt. Mit dieser Ausstellung will sich das Linden-Museum auch der Verantwortung für die eigene Geschichte stellen und seine Wurzeln aus dem Kolonialismus selbstkritisch reflektieren. Im Fokus stehen die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882 und 1928. Aber auch die daraus resultierenden Auswirkungen, die bis in die Gegenwart reichen werden mit einbezogen.
Individuelle Anreise: z.B. U6 bis Hauptbahnhof, dann Buslinie 40 (Richtung Vogelsang) oder 42 (Richtung Erwin-Schoettle-Platz) bis Haltestelle Linden-Museum

auf Warteliste 202-11204 - Die Geschichte der Ökonomie 2016 - heute

( ab Fr., 27.11., 18.30 - 20.00 Uhr )

Wir spekulieren allgemein über die Entwicklung unserer Gesellschaft vor dem Hintergrund fragiler Finanzsysteme, ohnmächtiger Staaten und gespaltener Gesellschaften. Welche Folgen hat die fortschreitende ungleiche Verteilung der Vermögen? Dabei suchen wir Alternativen zum existierenden System. Wir erwägen die Konsequenzen von Helikoptergeld, Negativzinsen oder der Abschaffung des Bargeldes und betrachten am Beispiel des Vollgeldes Möglichkeiten zur Lösung des Staatsschuldenproblems. Wir blicken hinter die Kulissen des laufenden Handelskrieges, verfolgen den Aufstieg Chinas und Russlands und lernen aus der Geschichte Japans.

freie Plätze 202-23108 - Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

( ab Fr., 4.12., 18.00 - 21.00 Uhr )

Kreativität fördert Denken und Handeln. In Zeiten wie der Corona-Krise müssen wir uns mit Ausnahmesituationen befassen und Lösungen finden, die durch kreative Überlegungen zu kreativen Handlungen führen können. Wer kreativ handeln kann, findet schneller neue Wege. Wer denkt und handelt, fühlt sich viel weniger einer Situation ausgeliefert. Diese Erfahrung mit anderen auszutauschen und zu teilen, ist eine gute Grundlage einer stabilen Gesellschaft.
An diesem Wochenende wollen wir in Bildern ausdrücken, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Wir beginnen mit Malübungen, welche die Teilnehmenden zu Bildern mit sehr persönlichen Aussagen führen. Im nächsten Schritt wird die Gruppe ein gemeinsames Bild von gesellschaftlichem Zusammenhalt entwickeln und gestalten, das als Gemeinschaftswerk bestehen bleibt. Die Gruppe entscheidet über dessen Verbleib. Als Ergebnis dieses Kurses wollen wir eine Antwort auf die Frage „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ formulieren, die wir auch in unserem Gemeinschaftswerk ausdrücken.
Dieser Praxis-Workshop ist für alle, die eine Alternative suchen zu den konventionellen Kosmetikprodukten und den darin enthaltenen schädlichen Zusätzen. Denn hier lernen Sie, wie man Kosmetik aus natürlichen Zutaten herstellt, und wie viel Spaß das Kreieren eigener Pflegeprodukte machen kann. Bei der Herstellung von verschieden Produkten wie Shampoo, Zahncreme oder Pflegecremes verwenden wir Kakao- und Shea-Butter in Kombination mit Zitronen- oder Lavendelduft. Ihre selbstgemachten Pflegeprodukte können Sie mit nach Hause nehmen oder Sie erfreuen eine Freundin mit einem individuellen und besonderen Geschenk.
Material und ein Skript mit den Zutaten werden von der Kursleiterin bereitgestellt.

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Fax: 07156 205-405
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